Carlsen Comics

Dylan Dog #2

(enthält I-Dylan Dog #61)

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Text

Tiziano Sclavi

Zeichnungen

Bruno Brindisi

Inking

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Übersetzung

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Lettering

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EVT

Ende April 2001

Kolorierung

Dirk Schulz (Cover)

Seitenzahl

96 Seiten

Redaktion

?

Preis

6,00 DM

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Rezension

Auch in dieser Ausgabe erlebt Dylan Dog ein sehr skurriles Abenteuer.

Als der Einwohner Whitney nachts aufwacht steht auf einmal eine ganze Herde Außerirdischer in seinem Wohnzimmer. Sie nehmen ihn mit auf ihr UFO und einer von ihnen seziert mit einer Nadel sein Gehirn. Danach wacht er auf und liegt in seinem Bett. Seither bekommt er von den Aliens Befehle, die nur er hört. Einige Tage später sieht er ihm Park ein UFO. Seine Frau, die bei ihm ist, sieht aber nichts.

Immer wieder hat er seltsame Träume. Eines Tages wacht er von einem Traum auf und findet sich in seinem Büro wieder, weiß aber nicht wie er dort hingekommen ist. Er arbeitet in einem Verlag, der spezialisiert ist auf Ufologie und seltsamerweise ziert das Cover der nächsten Ausgabe seines Magazins die selben Aliens, wie seine Besucher.

Whitney ist verzweifelt und sucht deshalb Dylan Dog auf, der ihm helfen soll die grünen Männchen zu vertreiben. Er erzählt ihm von seinen Träumen. Einmal hat er geträumt, dass er aufwacht, weil er ein lautes klopfendes Geräusch gehört hat, das immer lauter wird. Er rennt auf den Hof und eine Eule reißt ihm sein Herz heraus.

Tests haben erwiesen, dass er weder psychisch noch physisch krank ist, also keine Halluzinationen hat. Dylan Dog weiß nicht, was er tun soll.

Am nächsten Abend bekommt Whitney im Schlaf ein Feuerzeug von den Aliens überreicht. Kurz darauf bemerkt Dylan Rauch in dessen Zimmer. Er kann Whitney gerade noch retten, aber als er aufwacht, weiß er von nichts mehr.

Der einzigste Ausweg, den Dylan sieht, ist der Psychiater und Hypnotiseur Dr. Bronsky. Bei einer Hypnose stellt sich heraus, dass Whitney die Aliens schon als Kind gesehen hat. Bei der Beerdigung seines Bruders ist zum ersten Mal Chocky aufgetaucht, der als Ersatz für seinen Bruder Steven gekommen war. Als Whitney wieder zu sich kommt, sagt er, er hätte nie einen Bruder gehabt.

Bei der nächsten Hypnose stellt sich heraus, dass Whitney nach dem Tod seines Bruders jeden Tag mit Chocky gespielt hat.

Bei weiterer Untersuchung findet Dr. Bronsky heraus, dass Whitneys Vater ein Trinker war und das Steven von der Treppe gestürzt ist. Das Ende naht, als Dylan und Bronsky zu Whitney nach Hause gehen, um noch mehr Erfolge zu erzielen. Doch was sie bei dieser Hypnose herausfinden ist schockierend.

An dieser Stelle will ich mal aufhören, denn ich will ja nicht die Spannung verderben. So viel kann ich jetzt schon sagen: Es kommt alles anders, als man denkt.

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Fazit

Nach der genialen ersten Ausgabe hatte ich gedacht, es kann eigentlich nur noch schlechter werden. Aber diese Ausgabe ist mindestens genauso gut, wie die erste. Wieder mal mächtig skurril und spannend wird die Geschichte von Sclavi erzählt. Auch die Zeichnungen, diesmal von einem anderen Zeichner, sind wieder sehr gut.

Ich kann es nur noch mal sagen: Schaut in Dylan Dog rein, auch wenn ihr dem Genre abgeneigt seid. Es lohnt sich. Ihr werdet es nicht bereuen.

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