Carlsen Comics

Dylan Dog #20

Text

Tiziano Sclavi & Claudio Chiaverotti

Zeichnungen

Pietro Dall'Agnol

Inking

Pietro Dall'Agnol

Übersetzung

Monja Ulrich

Lettering

LVD GmbH

EVT

November 2002

Kolorierung

-

Seitenzahl

96 Seiten

Redaktion

Petra Lohmann

Preis

5 Euro

 
Inhalt

Nach etwas mehr als 1,5 Jahren nimmt eine der besten Serien, wegen zu niedrigen Verkauszahlen, ihren vorzeitigen Abschied vom deutschen Comicmarkt. Wieder mal ein Beweis dafür, dass sich Qualität in Deutschland nicht verkaufen lässt.
Doch schauen wir erstmal, was in der letzten Ausgabe von Dylan Dog passiert:Die Tochter des erfolgreichen Professors Sinclair sieht gerade noch, wie ihr Vater in ihrem eigenen Garten von einem koboldähnlichen Wesen getötet wird. Wenige Tage darauf wird eine weitere Professorin der selben Universität tot in ihrem Haus aufgefunden, die ebenfalls kurz vor ihrem Tod bei der Polizei meldete, von einem Kobold bedroht zu werden.Natürlich nimmt sich Dylan Dog des Falls an und findet bald von einem Kollegen der Professoren heraus, dass Sinclair an der Alchemie interessiert war und an einem Projekt arbeitete, bei dem er einen Homunkulus, eine Art künstliches Wesen, erschaffen wollte.
Hat Sinclair tatsächlich diesen Homunkulus zum Leben erweckt und war es dieser, der die beiden Professoren getötet hat?


Fazit

Die zwanzigste und letzte Ausgabe von Dylan Dog hat alles, was die Fans von Dylan Dog an seinen Abenteuern lieben. Eine bis zum Schluss spannende Geschichte, die zum Ende hin eine ganz unerwartete Wendung nimmt und eine klare gesellschaftskritische Aussage macht. Natürlich hat es dabei auch noch genügend Platz für die Späße von Groucho und die üblichen Frauengeschichten von Dylan.
Die Zeichnungen sind, wie meist bei Dylan Dog, zwar nicht überragend gut, man kann sich aber auch nicht über schlechte Zeichnungen beschweren.Schade nur, dass diese Serie mit dieser Ausgabe nun ein abruptes Ende nehmen muss. Hoffen wir, dass wir Dylan Dog irgendwann nochmal in einer anderen Form in Deutschland wiedersehen (Anm. d. Red.: DD erscheint demnächst beim Verlag Schwarzer Klecks für 4,95 Euro). Und wie auch die Redakteurin am Anfang des Bandes bemerkt: Wer jetzt erst in Dylan Dog eingestiegen ist, kann immer noch die vorherigen Ausgaben nachbestllen.

(9 Punkte)
So bewerten wir

 

© 2002 by Stefan Zilly & Comicfanpage (www.comicfanpage.de)

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