Carlsen Comics

Die Sputnik Jahre #3

Biep - Biep

Text

Baru

Zeichnungen

Baru

Inking

Baru

Übersetzung

Martin Budde

Lettering

Dirk Rehm

EVT

April 2003

Kolorierung

Daniel Ledran

Seitenzahl

56 Seiten

Redaktion

Dirk Rehm

Preis

14 Euro HC (ISBN 3-551-76363-1)

 
Inhalt

Der Winter ist da und der Wettkampf zwischen Igor und Jeannot unterbrochen. Dafür sorgt jetzt der Schnee für gute Unterhaltung.
Noch spannender ist allerdings als eine neue Familie in eine Wohnung zieht. Zur Igors und Roberts Überraschung sind ihnen die neuen Nachbarn durchaus bekannt. Alain, den Jungen der Familie, haben sie beim Empfang des Abgeordneten der Region im Herbst kennengelernt. Aber daran haben sie nicht nur schöne Erinnerungen.
Im Herbst, genauer am Tag, an dem der Sputnik seine ersten Signale zur Erde funkte und die Kommunistische Partei diesen Beweis des technischen Fortschritts überall bekannt machte, erwachte bei Igor und seinen Freunden der Wunsch, selbst eine Rakete zu bauen.
Dies gelingt trotz aller Störversuche Jeannots und mit Hilfe von Papa Bumm, dem grummeligen deutschen Sprengmeister des Bergwerks. Nicht zu vergessen Leila, ohne deren Einsatz alles Bemühen nichts genutzt hätte.
Die Rakete fertig, aber noch nicht von Igor angemalt, müssen die Kinder zu einem Art Sommerlager der Kommunistischen Partei, bei dem Igor, Robert und Leila sich nur langweilen bis "Obermotz" Alain auftaucht. Bei seinem Versuch die drei zurechtzuweisen, lassen sie sich so provozieren, dass sie Alain von der Rakete erzählen. Zum Beweis wollen sie ihr technisches Meisterstück am nächsten Tag zum Empfang des Abgeordneten fliegen lassen, etwas früher als geplant.


Fazit

Auch im dritten Band dieser Reihe gelingt es Baru erneut eine schöne Geschichte aus einer Kindheit zu erzählen. Neben seinem immer wieder anklingenden Thema der sozialen Situation dieser Arbeitersiedlung geht der Autor diesmal ausführlich auf das Ereignis "Sputnik" ein, was schließlich der Serie den Namen gab. Glänzend gelingt es ihm hierbei die kindliche Begeisterung festzuhalten.
Zugleich ist dieser Band eine Hommage an Hergé, was uns schon das Cover erzählt. Außerdem entnimmt Igor den Plan für den Bau der Rakete selbstverständlich aus dem Band "Reiseziel Mond".
Auch ein wenig Don Camillo und Peppone lässt sich auch entdecken. Alles in allem ist dieser Band genauso wie die ersten beiden sehr empfehlenswert.
Freuen wir uns auf den April nächsten Jahres: da soll der 4. Band erscheinen.

(8 Punkte)
So bewerten wir

 

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