Carlsen Comics

Troll von Troy #5

Die Ränke der Wundertäterin

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Text

Scotch Arleston

Zeichnungen

Jean-Louis Mourier

Inking

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Übersetzung

?

Lettering

Björn Liebchen

EVT

März 2002

Kolorierung

GUTH

Seitenzahl

52 Seiten

Redaktion

Antje Gürtler

Preis

10,00 Euro (ISBN: 3-551-74895-0)

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Rezension

Teträm und seine beiden Kinder Waha und Gnondpom gehen auf die Jagd, was sie brauchen sind Ziegen und Bäuerinnen. Sie entschließen sich ein Shin-Shin zu "pflücken", danach geht es auf in das Dorf um sich eine leckere Bäuerin zu holen, doch was sehen sie? Das Dorf ist verlassen, die Bewohner sind gerade dabei wegzufahren. Nicht etwa weil sie Angst vor den Trollen haben, an die sind sie mittlerweile gewöhnt, sondern weil sich die Wundertäterin in einem Tempel in der Nähe niedergelassen hat und dort ihre teuflischen Versuche durchführt (heute würden wir dazu wohl Genmanipulation sagen). Sie vermischt verschiedene Lebewesen zu einem und kreiert für Rysta Fuquatou, der sie finanziell unterstützt, neue Monster. Da Teträm und die anderen die Dorfbewohner auch weiterhin in ihrer Nähe haben wollen (natürlich nur als Genussmittel) beschließen sie dem Spuk ein Ende zu setzen, doch es gibt auf dem Weg einige Probleme...

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Fazit

Ich hätte nicht gedacht dass Troll von Troy soviel Spaß macht zu lesen. Die makabren Scherze sind einfach herrlich, zu keinem Zeitpunkt verliert der Band an Klasse und Witz, was vor allem an den sympathischen Trollen liegt, die mit ihren herzhaften Texten und Taten einfach Freude bereiten. Teilweise sind diese Taten zwar ziemlich derb, doch solange man nicht alles todernst nimmt, sollte das nicht stören. Die Story ist vielleicht ein klein wenig an Frankenstein angelehnt, doch was solls? Hauptsache es macht Spaß und das kann man von Troll von Troy wirklich behaupten. Nun wisst ihr also, dass Arleston sehr gute Arbeit geleistet hat und von Mourier kann man das gleiche behaupten. Mit seinen stellenweise recht komischen Darstellung der Gesichtesausdrücke bringt er sehr gut den Spaß rüber, der die Geschichte bestimmt.
Alles in allem kann ich den Band jedem empfehlen, der ein wenig Spaß versteht und auch mit makabren Scherzen etwas anfangen kann.

(8 Punkte)
So bewerten wir

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