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Fazit
Dieser Band ist großartig. Azzarello vermittelt einen wunderbaren Einblick in Lex
Luthors Seele. Nun versteht man seinen Hass auf Superman.
Man sieht aber auch den Menschen hinter dem bösen Geschäftsmann. Jemand, der mit
ganzer Hingabe an das Potenzial der Menschheit glaubt und es fördern will. Der ganz
am Anfang der Geschichte einen einfachen Mitarbeiter mit größtem Respekt behandelt.
Aber genialerweise wird er nie zu menschlich. Selbst wenn man ihn versteht und
nachvollziehen kann, so geht er doch buchstäblich über Leichen, um seine Ziele zu
erreichen.
Die Zeichnungen sind atemberaubend, egal wie abgeschmackt das klingt. Sie stecken
voller Kraft und Tiefe und lassen die Charaktere mal dem Leser vertraut und dann
wieder so fremd erscheinen.
Besonders die Superhelden wirken so unwirklich, wie einer anderen Welt angehörend.
Und gerade Superman wird so unmenschlich, oder besser entmenschlicht dargestellt,
wie ich es noch nie gesehen habe.
Er ist immer noch der beliebte Held und Retter Tausender, aber durch Luthors Augen
ist er ein Fremdköper, ein Alien, ein Dämon. Und die Zeichnungen zeigen das mit
voller Stärke.
Auch Batman ist großartig gezeichnet, ist so dunkel wie er nur sein kann.
Der gesamte für Superhelden ungewöhnliche, eher schon europäische Stil, ist sehr
erfrischend und durch seinen höheren Realismus erreicht er sowohl die Entfremdung
von Superman als auch die Vermenschlichung Luthors.
Ein ausgezeichneter Band, den jeder, der Superman und Luthor auch nur ein bisschen
mag oder interessant findet, lesen sollte.
         (9 Punkte)
So bewerten wir
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