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DC Deutschland DC Premium #5: Die geheime Liga (enthält US-JLA: The Secret Society of Superheroes #1-2) |
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Text Howard Chaykin & David Tischman Zeichnungen Mike McKone Inking Jimmy Palmiotti Übersetzung Chrsitian Heiß Lettering Lucia Truccone |
EVT 20. September 2001 Kolorierung David Stewart Seitenzahl 100 Seiten Redaktion Tony Verdini Preis 19,95 DM (10,17 Euro) |
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Rezension Wieder mal eine Elseworlds-Geschichte. Dieses Mal finden wir uns in einer Welt wieder, in der es keine Superhelden gibt. Scheinbar. Die einzigen Superhelden sind eine Gruppe von Freimaurern, die geheim und von den Menschen unsichtbar agieren. In dieser Gruppe sind Metamorpho, Plastic Man, Atom, Green Lantern Kyle Rayner, Wonder Woman, Flash Wally West, Hawkgirl und der gealterte Superman.
Unter den Helden selbst herrscht Uneinigkeit. Green Lantern ist dafür an die Öffentlichkeit zu gehen und die Menschen von ihrer Existenz wissen zu lassen. Superman ist jedoch dagegen, da er denkt, dies hätte fatale Folgen. Bei der folgenden Abstimmung kommt immer das Ergebnis 4:4 heraus. Ohne ein neuntes Mitglied scheint die Frage nie geklärt werden zu können. Dieses Mitglied scheint man in dem jungen Bart Allen zu finden, den Wally schon eine Weile beobachtet.
Doch auch sonst scheint unter den Helden nicht alles so abzulaufen, wie wir es kennen, denn die Verbrecher, die verschwunden sind, wurden kompromisslos in die Phantomzone verbannt. Unter ihnen auch J'onn J'onnz, der nicht dazu bereit war sich den Regeln der Freimaurer zu unterwerfen. Einige der Superhelden sind selbst nicht die tadellosen Helden, die sie vorgeben zu sein. Kyle, Wally und Ray beeinflussen mit ihren Kräften illegaler Weise den Aktienmarkt, womit sie ihr Geld verdienen. Von dieser Sache haben Superman und die anderen natürlich keine Ahnung, doch was passiert, wenn sie davon erfahren?
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Fazit Das war eine der besten Elseworlds-Geschichten, die ich bisher gelesen habe.
Die Geschichte ist einfach nur genial durchdacht und geschrieben. Bisher hatte ich bei den Elseworlds meistens den Eindruck: Gut, das spielt jetzt hier in einer anderen Welt oder in einer anderen Zeit, aber sonst ist doch nicht wirklich etwas anders. Hier wird diese Idee wirklich intelligent weitergesponnen. Howard Chaykin hat sich die Frage gestellt: Wie würden Superhelden sein, wenn es sie wirklich geben würde? Und ich denke er hat diese Frage sehr gut beantwortet.
Die Zeichnungen von Mike McKone sind dabei einfach fantastisch. (Allen, denen sie auch gefallen haben, empfehle ich Exiles und Punisher: Psychoville) Was bei diesem Band auch einfach perfekt ist, sind die Farben.
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