DC Deutschland

Batman: Detective Comics #1 - Evolution

(enthält US-Detective Comics #743-#746)

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Text

Greg Rucka

Zeichnungen

Shawn Martinbrough, John Watkiss

Inking

Steve Mitchell

Übersetzung

Christian Heiss

Lettering

Lucia Truccone

EVT

21. Februar 2002

Kolorierung

Wildstorm FX

Seitenzahl

116 Seiten

Redaktion

Dennis O'Neil

Preis

12,75 Euro

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Rezension

Nach einiger Zeit und vielen Fanbeschwerden hat sich DC Deutschland nun endlich entschlossen, die US-Detective Comics zu veröffentlichen. Worum geht's in dem Band? Die schöne Whisper A'Daire und ihr Gehilfe Mister Abbot werden von Ra's al Ghul nach Gotham geschickt. Dort haben sich in Folge des Niemandslandes viele Mafiabanden niedergelassen und Gotham unter sich aufgeteilt. Auch Batman und die Polizei können der Hehlerei und dem Schmuggel keinen Einhalt gebieten. Bei einer Eröffnung einer neuen Bücherei in Gotham trifft Bruce Wayne erstmals auf Whisper A'Daire die ihm gleich verdächtig vorkommt. Während Batman durch die Eröffnungsfeier und gleichzeitig durch Whisper abgelenkt ist, tötet Abbot hohe Tiere einiger Mafiafamilien, die natürlich gleich die Konkurrenz des Mordes beschuldigen und somit einen Bandenkrieg auslösen. Batman kann jedoch noch rechtzeitig Abbot währed einer seiner Taten beobachten und weiß, dass der Bandenkrieg nicht von den bisher bekannten Banden verursacht wurde.
Als sich nach einiger Zeit die Banden einander ausgedünnt haben verbündet sich Whisper mit einigen Banden und zerschlägt die anderen. Die Banden, mit denen sie arbeitet, braucht sie um eine neue Droge in Gotham zu verbreiten. Diese Droge kann für einigen Zeitraum ewiges Leben verschaffen, muss jedoch in regelmäßigen Abständen erneut eingenommen werden, damit der Effekt beibehalten werden kann. Kann Batman den Vertrieb dieser Droge stoppen? Spielen die Banden mit Whisper mit oder treiben sie doppeltes Spiel? Wer die Antworten wissen will, sollte sich diesen Band zulegen.

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Fazit

Auch nach dem Lesen dieses Bandes bleiben einige Fragen offen. Warum zum Beispiel will Ra's al Ghul Gotham mit seiner Droge versklaven? Jeder sollte sich nach Genuss dieses Bandes seine eigenen Gedanken dazu machen. Und das ist das, was Greg Rucka erreichen will. Er will die Leser zum Mit-und Weiterdenken anregen. Unterstützt wird die Geschichte von den sparsamen Zeichnungen und der eintönigen Kolorierung. Die Zeichnungen erinnern an Bruce Timm's Stil und sind der krasse Gegensatz zu den mangaähnlichen Zeichnungen im US-Batman und zu den realistischen Zeichnungen in den US-Gotham Knights. Im 3. Kapitel wirken diese Zeichnungen sehr hingeschmiert und unsauber, das wird wohl auch der Grund gewesen sein, dass das 4. Kapitel von einem Gastzeichner bestritten wurde, der seine Arbeit gut gemacht hat. Die Farben sind sehr experimentell und ganz anders als das, was wir sonst von Panini gewöhnt sind. Es ist Geschmackssache, ob einem die Farbgebung, die nur aus der Farbkombination schwarz-weiß-rot besteht, gefällt oder nicht, ich fand sie jedenfalls sehr atmosphärisch. Mich persönlich hat der Retro-Look von Batman gestört, aber das ist wohl auch Geschmackssache. Der größte Nachteil des Bandes dürfte der Preis sein, 12,75 Euro sind nicht billig für ein 116-seitges Paperback. Wer jedoch einen guten Krimicomic oder einfach nur eine perfekte Batmangeschichte lesen will sollte zugreifen. So sollten Comics sein--spannend, innovativ, neuartig und kurzweilig!

(8 Punkte)
So bewerten wir

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