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Ehapa Verlag
Nicolas Eymerich Inquisitor Bd. 1: Die Göttin
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Text
Jorge Zentner, nach einem Roman von Valerio Evangelisti
Zeichnungen
David Sala
Inking
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Übersetzung
Marcel Le Comte
Lettering
Wolfgang Berger
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EVT
Mai 2002
Kolorierung
David Sala
Seitenzahl
48 Seiten
Redaktion
Bernd Klötzer
Preis
12 Euro HC (ISBN: 3-7704-0659-1)
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| Inhalt
Neuzeit:
Professor Tripler ist der führende Experte für
Zeitphänomene betreffende Fragen. In sein Büro dringt ein
aufgeregter Mann. Dieser bittet den Professor seine Theorie zu
gebündelter Energie anzuhören. Der Mann
wird rausgeschmissen.
Zukunft,
das Jahr 2194: Das Raumschiff „Malpertuis“ macht sich auf
eine psychotronische Reise. Von der scheinbar bunt
zusammengewürfelten Truppe an Bord kennt nur Abt Sweetlady das
wahre Reiseziel. Es ist der Planet Olympus, auf dem der Abt nach
alten Göttern suchen will.
Mittelalter,
das Jahr 1352: Zaragoza, Hauptstadt des Königreichs Aragon. Der
Großinquisitor Pater Agustin liegt im Sterben. Noch auf dem
Sterbebett ernennt er Pater Nicolas Eymerich zu seinem Nachfolger,
nicht ohne ihn vor seinem Tod noch vor den Frauen am See zu warnen.
Noch am
gleichen Abend beginnt Pater Nicolas seine neue Position als
Großinquisitor mit legalen und weniger legalen Mitteln zu
festigen. Aber gleichzeitig plagen ihn erste Visionen, und am Rande
einer Zisterne wird der Leichnam eines Kindes mit zwei Gesichtern
gefunden. Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln nimmt
Eymerich die Ermittlungen auf, bei denen er auf einen Kult der Göttin
Diana stößt.
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Fazit
Dieser
Comic, der nach dem Roman „Der Schatten der Inquisition“
von Valerio Evangelisti entstand, arbeitet mit drei miteinander
zusammenhängenden Zeitebenen. Es dauert
eine ganze Weile, bis der Leser in diesem
Science-Fiction-Mystik-Thriller die vagen Zusammenhänge der
verschiedenen Handlungsstränge erkennen kann. Aber Autor Jorge
Zentner gelingt es jederzeit die Spannung aufrechtzuerhalten, indem
er den Leser bei jedem Wechsel der Zeitebenen mit neuen Hinweisen
„füttert“. Unterstützt
wird diese spannende Ungewissheit der Geschichte von den wunderbaren,
in Couleur Directe-Technik erstellten, düsteren Zeichnungen von
David Sala, der mit keiner der drei Zeitebenen Probleme hat. Gerade
seine Zeichnungen zum titelgebenden Handlungsstrang um Nicolas
Eymerichs Ermittlungen im Mittelalter sind über weite Strecken
geradezu nebulös, was wunderbar mit der Erzählung
korrespondiert. Alles in
allem bietet der Band gute und spannende Unterhaltung. Er ist zwar
nicht leicht zu lesen, aber wer sich darauf einlässt, wird nicht
enttäuscht sein. Und wenn am Ende noch einige Fragen offen sind,
erhöht das nur die Spannung auf den inzwischen erschienenen
zweiten Band.
         (8 Punkte)
So bewerten wir
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Nicolas
Eymerich Inquisitor
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