ASTERIX #31
(Egmont Ehapa Verlag; EVT: 16.03.2001; 48 Seiten; 7,80 DM)

AUTOR: Albert Uderzo
ZEICHNER: Albert Uderzo
INKER: Frédéric Mébarki
FARBEN: Thierry Mébarki
REDAKTION: Horst Berner, Alexander Germann, Sibylle Schneider
LETTERING: Yannick Falleck
ÜBERSETZER: Michael F. Walz

Asterix und Obelix haben Geburtstag, und das zusammen! Zu diesem Anlass wird ein großes Bankett veranstaltet, bei dem die beiden mit der Ankunft ihrer beiden Mütter überrascht werden. Da die beiden Väter in einem Souvenirladen arbeiten, bekommt Asterix das vergoldete Schwert eines Legionärs geschenkt und Obelix den dazugehörigen Helm. Aber nicht lange sind Asterix und Obelix über den Besuch ihrer Mütter erfreut, denn sie werden jetzt andauernd bedrängt, sich eine Ehefrau zu suchen.

Währenddessen bekommen Obelodalix und Astronomix, die Väter von Asterix und Obelix, Ärger mit den Römern, die das Schwert und den Helm suchen, den sie Asterix und Obelix geschenkt haben. Der Händler, der sie ihnen verkauft hat, hat sie einem römischen Würdeträger geklaut. Als Präfekt Bonusmalus davon hört, dass die Gegenstände bei Asterix und Obelix sind, muss er erst mal schlucken. Da Pompejus, der Besitzer der Sachen, einen Widerstand gegen Cäsar plant, kann er sich nicht sehen lassen und muss deswegen die Dinge mit List beschaffen. Bonusmalus hat die Idee die Schauspielerin Latraviata als Falbala zu verkleiden und sie den Helm und das Schwert so beschaffen zu lassen.

So kommt es, dass der Händler Viscardus Latraviata ins Dorf fährt. Die falsche Falbala soll vorgaukeln, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und sich nur an den Namen Obelix erinnern kann. Als Dank dafür, dass Viscardus sie ins Dorf gefahren hat, soll Asterix ihm die Gegenstände schenken. Der Plan lässt sich leichter verwirklichen, als gedacht, zumindest bei Obelix, der ihr ohne nachzufragen den Helm gibt. Doch Asterix ist nicht so leicht zu knacken und auch andere Probleme stellen sich ihr in den Weg, als Asterix nach Condate fahren will, um Tragicomix, Falbalas Mann, zu benachrichtigen. Beide Probleme lösen sich, als Latraviata in einer Schauspielaktion Obelix dazu veranlasst, Asterix KO zu schlagen. Doch leider steht ihr immer noch Asterix' Mutter im Weg, an der sie nicht so leicht vorbeikommt.

Derweil verplappert sich der betrunkene Händler in einer Bar, wodurch Cäsar erfährt, dass Pompejus in Gallien ist und einen Plan gegen ihn ausheckt. Währenddessen erfährt die echte Falbala, dass die Väter von Asterix und Obelix gefangengenommen wurden, und fährt sofort mit Tragicomix ins Dorf.

Im Dorf hat es Latraviata inzwischen endlich geschafft das Schwert zu stehlen und kann nun mit Viscardus zurückfahren. Da sich der genesene Asterix und Obelix inzwischen Sorgen um ihre Väter machen, nehmen sie die Chance wahr und fahren mit den beiden mit.

Auf dem Weg nach Condate treffen sie auf die beiden Legionen der Römer, die eine auf Cäsars, die andere auf Pomejus Seite, die sich gerade gegenseitig verprügeln. Natürlich will Obelix da mitmischen.

Einige Zeit später kommt es wie es kommen muss: Viscardus und Tragicomics Wagen treffen direkt aufeinander. Endlich wird Latraviata enttarnt, Viscardus bekommt einen Hinkelstein auf den Kopf und alles ist wieder im Lot. Nun müssen Asterix und Obelix nur noch ins Gefängnis eindringen und ihre Väter befreien, was natürlich eine Leichtigkeit darstellt. Auf dem Rückweg treffen sie noch auf Cäsar, der sich freut, dass die beiden die Verräter entlarvt haben. Zufälligerweise hat Tragicomics kurz zuvor auch Pompejus dingfest gemacht und so kommt es am Ende mal wieder zum provisorischen Bankett.

FAZIT:

Die Zeichnungen sind mal wieder erste Klasse und sind nicht zu bemängeln, jedoch lässt die Story einiges zu wünschen übrig. Angefangen schon als Asterix und Obelix gemeinsam Geburtstag feiern, was einem früheren Asterix-Band widerspricht. Asterix hat seine besten Tage auf jeden Fall schon erlebt. Aber die Geschichte ist ja noch ganz in Ordnung, wenn man sich die Übersetzung anschaut. Alle möglichen Werbeslogans werden hier verbraten: Quadratisch-Praktisch-Gut, Ja ist denn heut' schon Weihnachten, Hol mir mal ne' Flasche Bier und noch vieles mehr. Da hat wohl der Übersetzer vergessen, dass er hier ein Asterix-Heft übersetzt hat und keine Klatschzeitschrift. Wenn man den Asterix-Band in 5 Jahren noch verkaufen will, bleibt wohl nichts anderes übrig, als das komplette Ding noch mal neu übersetzen zu lassen. Auch das Lettering ist eine Katastrophe: Es musste unbedingt die dämlichste Computerschrift gewählt werden. Empfehlen kann ich den Band also nur Fans, Komplettisten und Leuten, die nur auf Zeichnungen achten.

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