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Ehapa Verlag
Blueberry: Superstition Mountains
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Text
Jean-Michel Charlier
Zeichnungen
Jean Giraud
Inking
Inoue Takehiko
Übersetzung
Markus Tschernegg, Überarb.: Gerhard Förster
Lettering
Gerhard Förster
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EVT
Juni 2004
Kolorierung
-
Seitenzahl
120 Seiten
Redaktion
Wolf Stegmeier
Preis
22 Euro HC (ISBN: 3-7704-1745-3)
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| Inhalt
Schüsse
peitschen durch das Fenster des Sheriff-Office der Stadt Palomito und
schrecken Leutnant Blueberry, der hierher als Marshall-Ersatz
abkommandiert wurde, von seinem Pokerspiel mit seinem Kumpel Jimmy
McClure auf. Die Ursache für diese Ruhestörung ist schnell
ausgemacht.
Im Saloon stellt Blueberry zwei Streithähne, von denen sich der eine als
Graf von Luckner, Arzt, Theologe und Geologe vorstellt, der andere
als ein Gläubiger des Grafen. Der eigentliche Grund für den
Streit ist die Goldmine, die sich angeblich im Besitz des Grafen
befindet. Diese ist allerdings nicht leicht zu erreichen, denn sie
liegt mitten in den Superstition Mountains, den heiligen Bergen der
Apachen, die zudem noch in einem Wüstengebiet liegen. Die
Goldgier ist es, die es den Grafen immer wieder schaffen lässt,
Leute für sich einzuspannen, die ihm finanziell oder praktisch
helfen, die er aber jedes Mal, wenn sie ihren Zweck erfüllt
haben, zurücklässt.
So wird auch Blueberry in diesen Strudel von Gier und Hass hineingezogen, als
Jimmy McClure den in Schutzhaft genommenen Grafen befreit um mit ihm
den sagenhaften Goldschatz zu finden.
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Fazit
„Superstition Mountains“ ist ein Doppelband, der die Einzelbände „Die
vergessene Goldmine“ und „Das Gespenst mit den Goldenen
Kugeln“ beinhaltet. Dieser Zweiteiler - erstmals 1972
veröffentlicht - gilt als einer der Höhepunkte der
Blueberry-Reihe. Der Grund für diese Neuveröffentlichung
ist auch leicht auszumachen. „Der Comic zum Film“ prangt
auf dem Cover, denn die Geschichte um den sagenhaften Goldschatz
diente als Vorlage für den Blueberry-Film, dem bislang
allerdings wenig Erfolg beschieden war. Der Comic
aber liegt uns hier in einer schönen großformatigen
Ausgabe vor. Zusätzlich zu den beiden Comicbänden erhält
der Leser einen kurzen Abriss über die Geschichte der
Blueberry-Reihe, ebenso wie eine Einschätzung der Bedeutung des
Zweiteilers innerhalb der Reihe, sowie ein Interview mit
Filmregisseur Jan Kounen und Blueberry-Darsteller Vincent Cassel. Des
weiteren finden sich noch sehr unterschiedliche und interessante
Hommage-Zeichnungen von Marini, Boucq, Lacrenet & Goosens,
Christophe Blain und José-Louis Munuera.
Unbedingt
erwähnen muss man auch noch das neue Lettering von Gerhard
Förster, was dem Comic sehr gut tut. Das gute
Papier auf dem gedruckt wurde und die gute Hardcover-Bindung runden
den guten Eindruck ab, den man von dieser Comic-Publikation hat. Das
hat allerdings seinen Preis, der mit 22 Euro nicht gerade niedrig
ist.Da stellt
sich für langjährige Leser der Reihe wirklich die Frage, ob
sich die Anschaffung dieses Bandes lohnt, denn die Comics dürften
hinlänglich bekannt sein. Und ob die zusätzlichen Seiten
wirklich die Investition wert sind, sollte jeder selbst entscheiden.
Für
Neueinsteiger hingegen ist der Band fast ideal. Sie erhalten nicht
nur eine sehr gute abgeschlossene Geschichte, sondern diese noch in
hervorragender Ausstattung. Aber auch in dem Fall ist der Preis noch
eine Hürde.
         (7 Punkte)
So bewerten wir
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