Cross Cult (Gringo Comics)

Hellboy #2

(enthält US-Hellboy: Wake the Devil #1-5)

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Text

Mike Mignola

Zeichnungen

Mike Mignola

Inking

Mike Mignola

Übersetzung

Michael Groenewald & Gunther Nickel

Lettering

Amigo Grafik & Pat Brosseau

EVT

Mai 2002

Kolorierung

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Seitenzahl

144 Seiten

Redaktion

Scott Allie; Michael Groenewald, Gunther Nickel, Andreas Mergenthaler & Hardy Hellstern

Preis

18 Euro

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Inhaltsangabe

Der Vampir Vladimir Giurescu wird aus einem New Yorker Wachsfigurenkabinett gestohlen. So machen sich Hellboy und sein Team auf zu eventuellen Orten in Rumänien, in denen sich Giurescu aufhalten könnte.

Als Hellboy allein den Vampir findet, entdeckt er, dass die ganze Geschichte mit seiner Herkunft verwickelt ist, da einige Nazis, die am Projekt Ragnarök, Hellboys Geburt, beteiligt waren hier ebenfalls mitwirken. Auch sein Beschwörer, der sich als der legendäre Rasputin herausstellt, taucht wieder auf. Was haben Nazis mit Vampiren zu tun? Lest selbst, ich will hier nix verraten!

In einer Nebenhandlung sehen wir, was an den Plätzen geschah, an denen die anderen paranormalen Detektive waren: Liz Sherman verliert ihre Kraft an einen gefundenen Homunculus und fast das ganze Team lässt sein Leben auf der Suche nach Hellboy.

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Fazit

Nun ist der zweite Hellboy-Band beim Gringo-Sublabel Cross Cult erschienen. Der Band enthält erstmals einen deutsche Erstveröffentlichung und ist ein paar Seiten dicker als #1. Deshalb wurde auch ein einmaliger Aufpreis von 2,50 Euro draufgelegt. Wer allerdings den höheren Preis in Kauf nimmt, darf sich auf einen genialen Horror-Fantasy-Mystery-Mix freuen.

Die Zeichnungen sind in diesem band heller, was wohl daran liegen dürfte, dass Mignola die Seitenenden diesmal weiß gelassen hat anstatt sie "anzuschwärzen". So ist schwarz-weiß diesmal weniger sinnvoll, aber immer noch passend. Mignolas Strich wirkt sehr effektiv in reinem schwarz-weiß.

Im ersten Band litt der Text noch ein wenig unter der Mitwirkung von John Byrne, jedoch ist dieser diesmal nicht mit von der Partie. Deshalb lässt sich der Band um einiges angenehmer lesen. Auch der Humor verlor nicht durch Byrnes Abgang. Hellboy ist so grandios passend humorvoll wie gewohnt.

Die redaktionelle Bearbeitung besticht durch das Vorwort von Alan Moore, die Interviews mit Mignola und Allie sowie durch die Pin-Up's. Hier zeigt der Verlag Eigeninitiative, indem auch deutsche Zeichner Hellboy interpretieren dürfen. Leider verlieren die Gemälde von Kleist und Würz durch die Graustufen-Kolorierung. Wer das Kleist-Bild farbig sehen will, soll hier klicken.

Dieser Comic zieht einen magisch in den Bann. Auf den nächsten Höllentrip freue ich mich schon!

(9 Punkte)
So bewerten wir

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