DIE NEUN RINGE VON WUTANG #1

AUTOR: Aaron Bullock, Brian Haberlin
ZEICHNER: Clayton Henry
INKER: Allan Martinez, Danny Miki
FARBEN: Den Kamp, Jan Hannin, Brian Haberlin
REDAKTION: -
LETTERING: -
ÜBERSETZER: -

(enthält US-Nine Rings of Wutang #1-3)

Einer Alten Legende nach...so fängt das Heft an und eine lange Zusammenfassung der Vorgeschichte fällt einem ins Auge, die man eigentlich mit wenigen Worten zusammenfassen kann: Tamao ein buddhistischer Priester reiste von Indien nach China um ein Shaolin zu werden. Nach langem hin und her wird er dann endlich reingelassen und es stellt sich raus das dieser Bursche ganz schön taff ist. Natürlich schafft er die Prüfung, zudem erfand er noch nebenbei eine neue Shaolin-Kampfkunst. Was dies aber dann mit dem Wu Tang Schwert zu tun hat weis man auch nicht, was aber klar wird, das es sich bei dem besagten Stück um ein heiliges Utensil handelt. Eines Tages kam ein Böser daher geritten um auch eine Prüfung zu absolvieren, obwohl er es nur bis zur Vorletzten vollzogen hat, meinte er doch ein gutausgebildeter Krieger zu sein. Prompt entschließt er sich, mit seinen Vasallen, den Tempel in Schutt und Asche zu verwandelt. Doch wie uns schon jede Geschichte gelehrt hat, überlebt immer einer am Ende. Dieser bildet nun neue Krieger aus, die die Kunst des Schwertes beherrschen, gemäß dieses Namens nennen sie sich Wu-Tang Clan.

Erst jetzt fängt das Comic an. Auf den ersten Seiten werden die Protagonisten vorgestellt und müssen gleich zeigen was sie drauf haben, als sich eine Hexe ihnen offenbart und die Gruppe angreift. Dann nimmt die Geschichte plötzlich einen Umschwung in unsere Zeit, wo man einen Professor Charles Worthington antrifft, der sich mit Archäologie seine Brötchen verdient. Dieser hatte nun maurische Altertümer entdeckt, darunter das Shaolin Schwet. Doch will ihn niemand unwissend darüber lassen, schickt der Autor einen alten vermummten Mann aus der Zeit der Shaolin mitten in das Wohnzimmer. Dieser erzählt unserem, erstaunlich jungem, Professor die Vergangenheit dieses Schwertes und auch vom Wu Tang Clan, der damit in Verbindung steht. Wie die Mitglieder noch Kinder waren und wie sie sich getroffen haben. Die Erzählung wird unterbrochen als sich Polizisten dazugesellen und mithören wollen. Weiter geht es mit einem Schatz, der einen Dämonen beinhaltet und dieser Schatz soll auch nicht unbewacht sein. Wie dem nun so ist machen sich die Schurken der Geschichte auf um den Schatz sich zu holen. Nach derben Rückschlägen ziehen sie sich zurück um schließlich durch einen Zauberspruch Mitglieder vom Clan zu bezirzen, die dann diese Aufgabe bewältigen sollen. Schließlich kommt es zu einem Kampf zwischen dem Wächter und den verzauberten Protagonisten und der Dämon kommt frei. Und weil das dass Ende noch nicht sein soll, fangen die Mitglieder sich an gegenseitig umzubringen...Fortsetzung folgt !

FAZIT:

Die Tatsache, das dass Heft bei mir fast auseinander fällt, tut der Tatsache nichts dazu, das dieses Comic nur mittelprächtig ist. Für eingefleischte Fans die schon immer interessiert hat was im 6.Jahrhundert Afrikaner in China machen und was das alles mit Wu-Tang zu tun hat, können ruhig mal reinschauen. Doch denen sei gesagt, dass dies nichts mit East-Coast Hip Hop zu tun hat und das man da auch nicht kleine intime Geheimnisse von seinem Lieblings Rapper erfährt. Trotz das diese Geschichte erst beginnt, will doch nicht so recht Spannung sich hineinschleichen. Die Handlung treibt es nur gemäß voran und auch so wird es versucht den Leser an manchen Stellen zum lachen zu bringen. Verwirt hat mich die Sache mit den Polizisten. Seriöse Gesetzeshüter fangen an Interesse für den „Wu-Tang Clan“ des 6.Jahunderts zu zeigen. Zur Geschichte kann man auch wirklich nur sagen: mittelprächtige Fantasygeschichte, wobei man sich fragt, was das mit Wu-Tang Clan zu tun hat.

Doch das einzig gute sind die Zeichnungen: Man erkennt zwar keine besondere Liebe zum Detail bei der Colorierung, aber dafür kann man zu den Zeichnungen ein schlichtes OK geben. Die besten sind es nicht, zumal auch der Auftritt des Dämonen sehr unspektakulär gemacht ist. Einfach nur eine gelbes menschenähnliche Gestallt ohne Mund ist fad. Das beste sind eigentlich nur die Entwürfe für den Trickfilm. Man hat auch bei den Frauen, sich im Heft sehr viel Mühe für die Rundungen gegeben, was wunderschön zu bestaunen ist. Auch das Cover ist sehr gut anzusehen. Schön fand ich, das die Papierqualität TOP ist, was das ganze wirklich ansehbar macht. Schade fand ich, das man nur das Aussehen der original Wu-Tang Mitglieder genommen und nicht wirkliche Eigenschaften jener miteingebracht hat. Ein kämpfender Method-Man mit Joint in der Hand würde dieses Heft wirklich besser machen

Als Zensur ausgedrückt, würde ich eine 3 geben. Doch schließlich müsste sich jeder ein Bild davon machen. Kaufen werde ich mir das nächste Heft jedoch nicht, denn 6.95 DM sind für dieses Comic zu viel.Zwar eine recht komplexe Geschichte, dafür bleibt bei der Meinung und dem Fazit wenig zu sagen !

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