Wilhelm Heyne Verlag

Road to Perdition

(enthält US-Road to Perdition GN)

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Text

Max Allan Collins

Zeichnungen

Richard Piers Rayner

Inking

Richard Piers Rayner

Übersetzung

Stefan Rohmig

Lettering

?

EVT

September 2002

Kolorierung

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Seitenzahl

304 Seiten

Redaktion

?

Preis

12 Euro (ISBN 3-453-21021-2)

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Inhalt

Der US-Mittelwesten im Jahre 1930 wird regiert von Mafia-Gangs. So arbeitet auch der Vater vom 8-jährigen Michael, gennant "Engel des Todes" O'Sullivan, als Killer beim stadtbeherrschenden Mr. Looney. Doch Michael macht eine schreckliche Beobachtung, die den Tod seines kleinen Bruders und seiner Mutter zur Folge hat. Von da an sind er und sein Vater nur noch auf der Flucht. Doch O'Sullivan will nicht aufgeben, bevor der Tod seiner Frau und seines Kindes gerächt worden ist...

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Fazit

Kein Wunder, dass ausgerechnet dieser Comic verfilmt worden ist. Selten las ich ein so filmischen Comic wie "Road to Perdition". Eine schnelle, schnörkellose Erzählweise und die hyperrealistischen Zeichnungen sorgen für diesen Effekt.

Bei den Zeichnungen kann ich nur empfehlen, das Taschenbuch aus circa einem Meter Entfernung zu betrachten. Wenn man nämlich das macht, so stehen reale Personen vor dem Leser, da sich die vielen Striche zu Figuren und Schatten verbinden und einen endgültig in die Welt Al Capones und Co abdriften lassen.

Nicht verhindern lässt sich der Vergleich zwischen Comic und Film. Man kann nur sagen, dass beide Medien ihre Vorteile haben: In der Graphic Novel sind die Kulissen und Figuren echter, und im Film ist die Handlung ausgereifter.
Für Leute, die bisher nur den Film kennen, lohnt sich die Graphic Novel auf alle Fälle, denn in einigen Punkten weicht die Story doch schon stark der vom Film ab. Auch die Gewalt wirkt hier viel realer, und vor allem ungeschnittener als im Film.

Heyne hat allerdings eine total unpassende Lettering-Schriftart ausgewählt. Hier wäre Handlettering deutlich vom Vorteil gewesen. Aber für den Preis von 12 Euro ist dieses Manko tragbar.

Erzählerisch gibt es besseres, aber vom Graphischem her ist dieser Comic einmalig und lässt so auch Lücken in der Handlung leicht verschmerzen. Für reifere Leser gilt es zuzugreifen. Wann bekommt man denn schon einmal 300 Comicseiten für den Spottpreis von 12 Euro geboten?

(8 Punkte)
So bewerten wir

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