Infinity Verlag

Spawn-The Undead #4

(enthält US-Spawn-The Undead #7-#9)

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Text

Paul Jenkins, Beau Smith (9)

Zeichnungen

Dwayne Turner

Inking

Chance Wolf

Übersetzung

Frank Neubauer

Lettering

Jakob Bosch

EVT

Oktober 2001

Kolorierung

Todd Broeker, Jay Fotos, Drew Hutchinson

Seitenzahl

76 Seiten

Redaktion

Igor Bacic

Preis

15,55 DM (ISBN: 3-934773-50-8)

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Rezension

#7 Up the Down Stairs
Sue Uttley hat notorische Angst vor Rolltreppen. Ihr ganze Leben lang schon hat sie dieses Problem und ihr ganze Leben lang versucht sie dem aus dem Weg zu gehen. Doch einmal passiert es. Ihren kleinen Sohn verliert sie kurz aus den Augen und sieht ihn später auf der Rolltreppe nach oben, wieder. Nun beginnt die ganze Horror für Sue. Alles geht für sie in Flammen auf und ihr Geist spielt ihr einen Streich. Der Grund für alle Ängste ist Belial mit seinem Sohn Zorn. Er gibt den Menschen die Angst, die Furcht und damit auch die Vorsicht; doch Spawn will nicht, dass er sich einmischt und Belial erklärt ihm, warum er das alles tut und dass er sich kaum von Spawn unterscheidet.

#8 A day in the life
Eine kleine Randstadt inmitten des Nirgendwo. Kerry arbeitet in einer Art Raststätte als Kellnerin und bedient schon seit mehr als 20 Jahren die Durchreisenden. Und schon seit Ewigkeiten sitzt dieser Kerl in dem Anzug an der Bar, trinkt und isst immer das gleiche und spricht nie ein Wort. Jeden Tag das selbe Theater. Ihr kommt es so vor, als würde sie nur Puppen bedienen. Die Einöde, die dieser Job bringt ist alltäglich für sie. Doch eines Tages spricht sie der Kerl in dem Mantel an. Er erzählt ihr von dem Streit im Himmel, wie Gabriel verbannt worden ist in die Hölle und wie man heute um die Seelen der Menschen kämpft. Dann lässt der dunkle Mann sie sehen, was wirklich mit ihr passiert ist, wie man das Restaurant überfallen hat und wie man sie erschossen hat und das es jetzt endlich Zeit ist, zu gehen.

#9 Waiting for Sparky
In dem Todestrakt hat man dem elektrischen Stuhl einen Namen gegeben. Ol'Sparky nennen sie ihn. Aber nur einer scheint ihn sehen zu können, in der Gestalt des Spawns. Der wartet auf die Anwärter und begleitet sie in den Tot. Er ist überall in dem Gefängnis und er zeigt den Verbrechern was sie begangen haben und was er will ist nur Reue. Nur die Reue will kaum jemand zeigen und deswegen verschlingt Ol'Sparky sie alle. Zitat: "Ich weiß was mit bösen Menschen geschieht, die böse Dinge tun. Ol'Sparky... er weiß es auch. Darum wartet er. Am Ende des Gangs. Allein. In der Dunkelheit."

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Fazit

Leider nimmt hier Spawn The Undead sein Ende, dies war die letzte Prestige Ausgabe. Für 15,55DM hat man 3 US Ausgaben in eine gepackt und das ist meiner Meinung nach wirklich erfreulich. Mir hat Spawn The Undead schon von Anfang an gefallen, war es zwar nicht ein Comic wie jedes andere, doch hatte es eine Art Märchenphilosophie in sich und das war es, was mich begeistert hat. Die Zeichnungen von Turner sind wie immer sehr schön anzusehen und vermitteln wunderbar die Atmosphäre, die dadurch perfekt rübergebracht wird. Die Story kann sich, meiner Meinung nach, auch wieder sehen lassen. Tiefgründig durchdachte Geschichte die für späte Lesestunden gut geeignet sind. Alles in Allem war Spawn The Undead mehr was für Leser, die nicht unbedingt auf Geballer und Action aus sind. Ich gebe 14 von 15 Punkten.

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