Marvel Deutschland

Captain America #3

(enthält US-Captain America (vol.3) #23 & #25-#27)

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Text

Mark Waid, Dan Jurgens

Zeichnungen

Patrick Zircher, Andy Kubert

Inking

Denis Rodier, Dan Green

Übersetzung

Reinhard Schweizer

Lettering

RAM

EVT

Juli 2001

Kolorierung

Gregory Wright

Seitenzahl

116 Seiten

Redaktion

Bobbie Chase

Preis

14,95 DM

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Rezension

Madan wollte zu seinem Bruder Kanu ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten": Amerika. Doch er wurde übers Ohr gehauen und bekam gefälschte Papiere, Madan wurde geschnappt und in eine private Strafanstalt verfrachtet, in der Sträflinge wie Dreck behandelt werden. Sie bekommen nicht genug zu essen, werden verprügelt usw.
Steve Rogers Freundin Connie, die Anwältin ist, beschäftigt sich mit diesem Fall, Connie erzählt Steve von den Vorfällen in der Strafanstalt und er macht sich als Captain America auf um in das Gefängnis als Wächter eingeschleust zu werden, denn bevor die Behörden irgendetwas unternehmen können brauchen sie handfeste Beweise. Steve wird auch "eingestellt", er kann die Greueltaten aber nicht länger ertragen und offenbart bei einem Kampf seine Identität als Captain America. Die Gefangenen zetteln einen Aufstand an und greifen dabei auch Cap an, der sich allerdings bis zum Boss des Gefängnisses durchschlagen kann und dabei eine CD mit Beweisen ein sacken kann. Cap überführt das Gefängnis mit den Beweisen und Madan bekommt seine Freiheit geschenkt.

In Idaho wird ein Mann von Nationalsozialisten gejagt, der Mann kann gerade so entkommen und man sieht wer es ist...es ist niemand anderes als der von vielen tot geglaubte Chef von S.H.I.E.L.D. Nick Fury! Doch leider läuft er in eine Falle und wird schon gleich von den Nazis gefasst.
Währenddessen beendet Captain America mal schnell eine Geiselnahme in einem Restaurant. Danach schwingt er sich über die Stadt und wird von drei SHIELD Agenten zu Dugan gebeten. Als er dort ankommt ist auch sein alter Freund und Helfer Falcon dabei. Dugan erzählt den beiden von Nick Fury und dass die Nazis Bio-Waffen gestohlen haben, mit denen sie die Menschheit ausrotten könnten. Das heißt wiederrum, dass Cap und Falcon nach Idaho müssen um dem ein Ende zu bereiten.
In Idaho angekommen fahren Cap und Falcon gemütlich in Zivilkleidung auf einem Fluss und reden über die Vergangenheit, sie werden allerdings durch eine paar Nazitaucher gestört, die staunen nicht schlecht als plötzlich Captain America und Falcon vor ihnen stehen. Cap und Falcon haben keine alzugroßen Probleme mit ihnen, dann werden sie allerdings von Giftgas überwältigt und der Anführer der Nazis steht vor ihnen...Caps alter Feind, der Hate Monger!

Falcon und Captain America sind in Ketten gelegt, Cap kann zwar kurzzeitig die Ketten zerstören, wird aber aufgehalten, als Falcon mit eine Waffe bedroht wird. Der Hate Monger beschmutzt Caps Glauben dann auch noch als er das Hackenkreuz auf Caps Schild sprüht! Captain America wird danach in das gleiche Loch geschmissen in dem Nick Fury angekettet ist, die Wiedersehens Freude ist kurz da das Loch geflutet wird. Mit vereinten Kräften können sie den Ketten entkommen und an die Oberfläche gelangen, allerdings wartet dort schon der Hat Monger mit zwei der Bio-Waffen Raketen, an die der Falcon und an der anderen ein anderer Gefangener, General Groves. Eine schwere Aufgabe für Captain America und Nick Fury, da sie es auch noch mit der gesamten Horde Nazis zu tun bekommen...

Noch schnell ein Schauplatzwechsel: Sharon Carter ist ja bekanntlich in der Türkei und soll dort den "Dinosaurier" Barney befreien, das macht sie auch, doch stürzen die beiden im Wilden Land ab und geraten dort in eine Falle.

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Fazit

In Captain America #3 übernimmt nun also der neue Autor Dan Jurgens die Zügel und bringt Cap auch gleich Back to the Roots, er kämpft gegen Nazis und den Hate Monger, lässt Cap auf alte Bekannte stoßen wie eben Falcon und Nick Fury. Und was sage ich dazu? Eine klasse Cap Geschichte hat uns Jurgens da beschert, ist vielleicht nichts überwältigendes aber sehr spannend zu lesen. Natürlich profitiert Cap auch von Andy Kubert, der meiner Meinung mit zu den Besten von Marvel zählt und Caps Schild mit den Hackenkreuz darauf muss man einfach gesehen haben (auch wenn es in Deutschland verfremdet wurde), das Symbol des Hasses auf dem an das Captain America am meisten glaubt und vertraut. Wer die letzte Heft gelesen hat weiß wie wichtig Caps Schild für ihn ist.
Die Serie Captain America ist vielleicht nicht immer ein Lesermagnet, aber eins muss ich doch sagen, richtig schlecht wird sie eigentlich nicht.

Noch ein kleines Wörtchen zu der Veröffentlichung von Marvel Deutschland: Leider ist es mal wieder so dass Marvel D. einfach ein US-Heft weglässt, nur damit sie eine Story-Line in ein Heft bekommen. Ich hoffe das wird nicht zur Gewohnheit, denn eigentlich möchte ich eine Serie schon komplett haben, auch wenn ein Heft nicht wichtig ist.

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