DIE FANTASTICHEN VIER #2
(Marvel Deutschland; EVT: 15.03.2001; 100 Seiten; 14,95 DM)

AUTOR: Chris Claremont
ZEICHNER: Slavador Larroca
INKER: Art Thibert und Erik Benson
FARBEN: Liquid! Graphics
REDAKTION: Bobbie Chase
LETTERING: RAM
ÜBERSETZER: Reinhard Schweizer

Die fantastischen Vier sind noch immer auf dem Mond, als sie die Statuen finden, an denen Alicia gearbeitet hat. Doch anstatt Susan ist das vierte Mitglied Dr. Doom und unter der Statue steht "Gestiftet von Susan Richards, Baronin von Doom" Sie wissen, dass sie diese Zukunft, in die sie durch einen Aussetzer von Reeds Tranzeptor gekommen sind, nie geschehen lassen dürfen. Was für sie aber momentan wichtiger ist, ist, wie sie nach hause kommen und wie sie Sues, durch Ronans Mannequin ausgelöste, Verwandlung rückgängig machen. Zum Glück ist ja noch Iron Man da, doch dieser greift sie auf einmal an, und die ganzen Rächer tauchen auf. Durch die Tatsache, dass alle blaue Gesichter haben, lässt sich schon so etwas erahnen: Es sind Kree-Rächer. Bevor ein Kampf ausartet, findet Johnny ein Raumschiff, mit dem sie zur Erde fliehen. Die Menschen dort sind gleich doppelt gebeutelt: Und zwar von den Kree und der Brood. Vor den "Rächern" können die fantastischen Vier nur durch die Hilfe der Helden dieser Zeit entkommen: Redwing und Lucas. Aber nicht lange haben sie Ruhe, denn sie werden jetzt auch noch von der Brood angegriffen, die Redwing und Lucas nur mit Hilfe der fantastischen Vier besiegen können. Doch bevor sie sich richtig bedanken können, werden die fantastischen Vier plötzlich wegteleportiert.

Im zweiten Heft begleiten wir den Helden einer Paralleldimension und seine Partnerin: Lockdown und Rosetta Stone. Die beiden sind gerade dabei drei von vier der gefährlichen Terrororganisation Tetrad zu fassen: Den felsigen Grim Ben, Matchstick Johnny, der sich entflammen kann und den dehnbaren Richard Reed. Es ist gar nicht so leicht, doch am Ende schafft es Lockdown, sie gefangen zu nehmen. Gefesselt und geknebelt werden sie, zusammen mit der Terroristin Gyre, in die Gefängnisanstalt Bedlam Purgatorium gefahren. Wie man sich denken kann, schaffen es die vier, durch die Hilfe des vierten Mitglieds, Stormy Sue, zu fliehen und sich mit den Schwestern, der Verbrecherorganisation, der Gyre angehört, zu treffen. Doch Richard beginnt sich an etwas zu erinnern: Er ist nicht Richard Reed, sondern Reed Richards, Mitglied der fantastischen Vier. Auf einem fremden Planeten sind sie von Robotern gefangen und in Kästen gesteckt worden. Mit diesem Wissen, lässt er Tedrad absichtlich in die Falle von Lockdown laufen, um ins Bedlam Purgatorium zu kommen. Dort angekommen, will er es irgendwie schaffen, den anderen ihre Erinnerungen wieder zurückzubringen. Nachdem er es schafft die Wächter mit einem einfachen Trick, durch Papier erzeugte Schallwellen, bewusstlos zu blasen, befreit er die anderen. Susan kann sich auch wieder erinnern, was Reed ausnutzt und ihr zeigt, wie sie mit ihrem Kraftfeld aus der Virtuellen Realität entkommt. Nachdem sie wieder in der Realität ist, muss sie nur noch die anderen aus ihren Kästen holen. Schon werden sie wieder wegteleportiert, und zwar auf eine Welt, die gerade von Annihillus angegriffen wird. Nach einem voraussehbaren Kampf, werden sie in die Negativzone gesogen, durch die sie endlich wieder auf die Erde gelangen. Aber wie es aussieht, ist es immer noch nicht ihre.

FAZIT:

Die Zeichnungen von Larroca sind gewohnt gut, doch die Geschichten konnten mich diesmal nicht besonders überzeugen, sie haben mich sogar fast gelangweilt. Diese ganze Zukunfts-, Parallelerden und -dimensionen Sache beginnt so langsam zu nerven. Na ja ist wohl Geschmackssache. Ich zumindest hoffe, dass die Hefte bald besser werden, wovon ich auch überzeugt bin.

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