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Marvel Deutschland Marvel Exklusiv #32: Wettkampf der Champions (enthält US-Contest of Champions (vol.1) #1-3 und Contest of Champions (vol.2) #1-5) |
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Text Mark Gruenwald, Bill Mantlo und Steven Grant (CoC1) & Chris Claremont (CoC2 Zeichnungen John Romita jr. (CoC1) & Oscar Jimenez und Michael Ryan (CoC2 Inking Pablo Marcos (CoC1) & Livesay und Kryssing und Eduardo Alpuente (CoC2) Übersetzung Christian Heiß Lettering RAM |
EVT 26.April 2001 Kolorierung Andy Yanchus, Patricia DeFalco, Michele Wolfman, Christie Scheele, Don Warfield und Carl Gafford (CoC1) & Livesay und Kryssing, Atomic Paintbrush und Eduardo Alpuente (CoC2) Seitenzahl 196 Seiten Redaktion Mark Gruenwald und Tom DeFalco (CoC1) Preis 29,95 DM |
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Rezension Dieser extra dicke Band präsentiert nicht nur die neue Contest of Champions Miniserie von 1999, sondern auch noch die Originalserie von 1982.
In der ersten dreiteiligen Miniserie werden alle Helden der Erde vom Grandmaster auf einen entfernten Planeten entführt. Keiner weiß, was passiert ist, doch alle verstehen sich gegenseitig, obwohl sie aus verschiedenen Ländern kommen.
Natürlich werden sie vom Grandmaster nicht lange im Regen stehen gelassen und er erklärt ihnen alles.
Zusammen mit einer geheimen Verhüllten will er einen Wettkampf veranstalten. Die vier viertel des Globus des Lebens werden in vier Teilen der Erde versteckt.
Der Grandmaster und die Verhüllte wählen je zwölf Helden aus, die diese Teile finden sollen. Wenn die Mannschaft des Grandmasters gewinnt wird dessen Bruder Collector wieder ins Leben gerufen, gewinnt aber die Verhüllte muss der Grandmaster dessen Schicksal teilen und sterben. Gewonnen hat natürlich die Mannschaft, die am meisten Teile findet.
Die Menschen der Erde sind dabei "eingefroren" und werden erst wieder aufgeweckt, wenn das Spiel beendet ist. Die Helden sind also dazu gezwungen mitzuspielen.
Der Grandmaster wählt das Ding, Daredevil, Captain America, Wolverine, She-Hulk, Sasquatch, den Franzosen Peregrine, den Deutschen Blitzkrieg, den Argentinier Defensor, Captain Britain, den Aboriginie Talisman und die Russin Darkstar.
Die Unbekannte wählt Iron Man, Iron Fist, Black Panther, Storm, Angel, Susan Storm, Sunfire, die Israeli Sabra, den Chinesen Collective Man, Arabian Knight, die Irin Shamrock und den Russen Vanguard.
Daredevil, Darkstar und Talisman müssen in den Eiswüsten des Nordpols gegen Sunfire, die Unsichtbare und Iron Fist ran, Iron Man, Sabra und Arabian Knight müssen in einer Geisterstadt im Wilden Westen gegen Defensor, Captain Britain und She-Hulk antreten, Wolverine, das Ding und Peregrine treten gegen Angel, Vanguard und Black Panther an und schlussendlich noch Captain America, Sasquatch und Blitzkrieg gegen Storm, Shamrock und Collective Man.
Natürlich verrate ich die Gewinner nicht, denn ich will ja nicht den Lesegenuss mindern.
In Contest of Champions II werden die Helden der Erde von der außerirdischen Rasse der Coterie entführt, die die hervorragenden Kräfte der Superwesen der Erde entdeckt haben und einen kleinen Wettkampf zu ihrer Unterhaltung veranstalten wollen. Sie versprechen, dass keiner der Beteiligten dabei verletzt oder getötet wird und die Menschheit als Belohnung ihre Technologie bekommt.
In Wirklichkeit werden alle Superhelden von Naniten, hochentwickelten Minirobotern beeinflusst, die sie in einen Glückszustand versetzt und sie dazu bringt, bei der Sache mitzumachen. Allein Iron Man bemerkt den Schwindel, da er durch seine Technologie immun ist. Natürlich steckt hinter der ganzen Sache jemand oder etwas ganz anderes, das natürlich ganz andere Absichten hat. Natürlich verrate ich auch hier nicht mehr.
Immerhin bekommen wir dafür einige interessante Kämpfe geliefert, wie
Iron Man gegen Psylocke, Iron Man gegen X-Factor, Spider-Woman gegen die Fackel, Hulk gegen Mr. Fantastic, Cable gegen Scarlet Witch, Thor gegen Storm, Wolverine gegen Gambit, Daredevil gegen Deadpool und viele andere mehr.
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Fazit Zu diesem Band kann man viel oder wenig sagen. Für mich persönlich war Contest of Champions I das Highlight des Bandes, denn die Zeichnungen von John Romita jr. sind einfach klasse und irgendwie gefällt mir der 80er-Style immer noch am besten. Sogar die Story hatte hier meiner Meinung nach einiges zu bieten. Vor allem interessant finde ich die Darstellung der ausländischen Helden, den Russen noch mit Hammer und Sichel in der Hand, der Deutsche natürlich Blitzkrieg, der Araber authentisch mit fliegendem Teppich. Typisch amerikanische Vorstellung eben. Obwohl mir Talisman eigentlich sehr gut gefallen hat. Von dem würde ich gerne noch mehr sehen.
Contest of Champions II fand ich hingegen eher mies. Die Zeichnungen von Jimenez finde ich wunderbar, keine Frage, aber die Geschichte...
Die Geschichte hat zwar nicht so viele logische Fehler, wie der erste Teil, hat mich aber trotzdem nicht überzeugt. Dutzende von lieblos aneinandergereihten einseitigen Kämpfen sind nicht wirklich etwas für mich, obwohl einige schon etwas hatten.
Auch die Hintergrundstory war ausgearbeiteter, als die von CoC I, aber irgendwie fehlte ihr der Pfiff. Hat man irgendwie alles schon mal gesehen.
Nichts anspruchsvolles, aber knackige Unterhaltung für den kleinen Hunger zwischendurch.
Jedem der auf Fights und Crossover steht, kann ich diesen Band aber nur herzlichst empfehlen.
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