Marvel Deutschland

Punisher Vol. 2 #4

(enthält US-Punisher Vol.6 #7-8)

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Text

Steve Dillon; Ron Zimmerman

Zeichnungen

Steve Dillon; Mike Lilly

Inking

Jimmy Palmiotti; Rodney Ramos

Übersetzung

Florian B.

Lettering

Alik

EVT

13.Juli 2002

Kolorierung

Chris Sotomayor; Avalon's Steve Oliff

Seitenzahl

48 Seiten

Redaktion

Stuart Moore, Nanci Dankesian; Lisa Pancaldi, Tony Verdini

Preis

4,10 Euro

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Inhalt

Nachdem sich Garth Ennis in der letzten Ausgabe vorläufig verabschiedet hat ist nur noch Steve Dillon von dem Duo übrig geblieben. Dillon liefert hier eine Geschichte ab, die zum Marvel-Projekt "'Nuff Said" gehört, also Wortlos auskommt.
Wir begegnen dem Punisher, wie er versucht, den Gangsterboss Paul Rosso abzuknallen. Dies geht nicht sofort gut, der Punisher wird auch fast in die Luft gesprengt, aber das Ende ist Punisher-typisch.

Die zweite Story ist ein Fill-In zwischen Dillon/Ennis und Gutierrez/Peyer, geschrieben vom Drehbuchautor Ron Zimmerman. Angeblich wurde diese Geschichte aufgrund ihrer Qualität vorgeschoben.
Der Punisher entdeckt, dass alles Übel in seinem Leben bei Al Capone anfängt. Mit der Hilfe von Nick Fury und Reed Richards reist er in die Zeit Capones zurück um ihn umzubringen. Als der Punisher bei Capone ankommt tritt er zum Schein erstmal in seine Bande ein. Doch Al ist vorsichtig...die Auflösung des Ganzen verrate ich nicht!

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Fazit

Zuerst einmal zum Positiven am Heft: Ich mag Dillons Zeichnungen, auch wenn sie durch Inker Palmiotti und Kolorist Sotomayor etwas mainstreamiger werden. Das war's mit dem Positiven.
Zum Negativen: Die Story von Dillon ist zwar ganz nett und auch ordentlich umgesetzt, aber irgenwie -- wenig. Die Geschichte mit der dünnen Story ist zusammen mit den guten Zeichnungen ja noch insgesamt ganz nett, aber mehr auch nicht.

Richtig schlecht ist allerdings die zweite Geschichte: Zeichnungen und Farben sind unterer Mainstream-Standart für düstere Action-Comics und ich fand sie wirklich grausam und statisch. Die Story verläuft fast gänzlich humorlos (wo ist nur Garth Ennis hin?) und sickert langsam und spannungsarm ihrem Ende entgegen. So einen Schrott habe ich lange nicht mehr gelesen. Und die Auflösung ist die billigste überhaupt.
Nur vor-Ennis Punisherfans dürfen etwas Spaß an diesem Heft haben Hier ist Frank langweilig wie zuvor.

Zwei unterdurchschnittliche Fill-Ins in einem Heft, das man sich hätte sparen können.

(4 Punkte)
So bewerten wir

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