Marvel Deutschland

Die Rächer #2

(enthält US-Avengers #16-18 & Avengers #1 1/2)

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Text

Jerry Ordway, Roger Stern

Zeichnungen

Jerry Ordway, Bruce Timm

Inking

Al Gordon, Al Vey, Jerry Ordway, George Pérez

Übersetzung

Reinhard Schweizer

Lettering

RAM

EVT

12.04.2001

Kolorierung

Tim Smith

Seitenzahl

116 Seiten

Redaktion

Tom Brevoort

Preis

14,95 DM

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Rezension

In diesem Band bekommen es die Rächer mal wieder mit der Wrecking Crew zu tun. Sie wurden vom Doomsday Man in sein Hauptquartier "entführt" und bekommen nun den Auftrag von ihm Ms. Marvel zu finden. Da seine Daten alt sind, weiß er nicht, dass Ms. Marvel inzwischen Warbird heißt. Um sie zu finden, machen sie New Orleans Trouble und verlangen nach Captain Marvel (Etwas verwirrt die Typen). Tatsächlich kommt dann auch Photon, die ehemalige Captain Marvel, um den Kampf mit ihnen aufzunehmen. Doch gegen die neue Macht der Wrecking Crew hat sie keine Chance und das einzige, das sie tun kann, ist ins HQ der Rächer zu fliehen. Zufälligerweise ist dort auch gerade Dane Whitman, Black Knight, zu Besuch, der mit seinen alten Kumpels mal wieder trainieren will. Natürlich macht sich die komplette Mannschaft, diesmal bestehend aus Captain America, Thor, Iron Man, Firestar, Vision, Scarlet Witch, Wonderman, Photon, Justice und Black Knight, sofort auf den Weg um die Wrecking Crew in die Schranken zu weisen. Der Kampf ist sehr ausgeglichen, doch aus Versehen verletzt Black Knight Justice schwer mit seiner Klinge. Im ganzen Tumult kann die Wrecking Crew Photon entführen und von Doomsday Man teleportiert werden. Doch dieser merkt schon gleich, dass es die falsche ist und geht das Risiko ein, Ms. Marvel selbst zu finden und zu teleportieren. Pech nur, dass diese gerade in einer Unterhaltung mit der Wasp war. Doch durch einen Zauber von Wanda wird die Wrecking Crew nicht zu Doomsday Man teleportiert, sondern in eine andere Dimension, in die die Rächer natürlich sofort nachfolgen. Nur Iron Man bleibt zurück um Justice in die Krankenstation zu bringen, wo er sofort verpflegt wird. Zufälligerweise treffen auch gerade Giant Man und Wasp ein, um den Rächern von der Entführung Warbirds zu erzählen. Durch Iron Mans Technikkenntnisse finden sie sofort heraus, wo der Doomsday Man ist und begeben sich natürlich sofort in den Kampf. Inzwischen sind die Rächer in Polemachus angekommen, der Stadt, in der ihr Verbündeter Arkon mit seiner Frau Thundra regiert. Die Rächer werden sofort von Thundra und ihren Männern angegriffen, da man sie für Gegner hält. Zum Glück kann man die Sache schnell aufklären. Thundra erklärt den Freunden die Situation. Der Großwesir der Stadt Imperion plante einen Kampf gegen Arkon, den er mit der Hilfe der Wrecking Crew gewinnen konnte. Arkon wurde dabei entführt. Inzwischen sind die restlichen Rächer im Kampf mit Doomsday Man, den sie durch Justice, der von seinem Krankenbett geflohen ist, besiegen können. Im Innern des Doomsday Man finden sie den Körper des alten Kerwin Korman. Doomsday Man plante den alten Körper durch den von Ms. Marvel zu ersetzen. Und auch die anderen Rächer sind erfolgreich im Kampf gegen den Großwesir und die Wrecking Crew und können Arkon und Photon befreien.

Die letzte Geschichte hat nichts mehr mit der eigentlich Serie zu tun. Es ist ein neues Heft, dass zwischen den legendären Ausgaben #1 und #2 von Vol. 1 spielt. Darin bekommen es die Rächer mit Dr. Doom zu tun, der einen intelligenten Plan gegen sie geschmiedet hat.

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Fazit

Man versucht wohl bei den Rächern in jeder Ausgabe den neuen Lesern ein paar der älteren Charaktere und Rächer bekannt und schmackhaft zu machen. Diesmal waren es Photon, Black Knight, Arkon und Thundra und es ist meiner Meinung nach exzellent gelungen. Das ganze Heft ist wunderbar gelungen, obwohl es nur eine Fill-In Ausgabe ist. Jerry Ordway schafft es trotz der Unmenge von Charakteren, alle einzubeziehen und ideal zu charakterisieren. Die Zeichnungen von Ordway sind dabei auch noch ausgezeichnet. Wer dieses Heft nicht kaufen wollte, weil es nicht vom regulären Team Busiek/Pérez kommt sollte es noch mal überdenken, denn es ist wirklich klasse und mindestens genauso gut wie die Hefte von Busiek/Pérez.

Das vierte Heft ist etwas ganz besonderes. Man sollte denken es ist nicht möglichen heute den Flair der alten Hefte der 60er wieder einzufangen, doch Roger Stern und Bruce Timm ist dies exzellent gelungen. Bruce Timm schafft es sehr gut Kirbys Stil zu imitieren und die Geschichte ist dabei auch noch gut und plausibel.

Ein Heft, das sich kein Rächer-Fan entgehen lassen sollte.

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