Marvel Deutschland

Spider-Man komplett #9: Jahrgang 1971

(enthält US-Amazing Spider-Man #92-#103 + Amazing Fantasy #17)

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Text

Stan Lee, Roy Thomas, Kurt Busiek

Zeichnungen

Gil Kane, John Romita, Paul Lee

Inking

Frank Giacoia

Übersetzung

M. Strittmaier

Lettering

RAM

EVT

28. März 2002

Kolorierung

Seitenzahl

13 Hefte á 22 Seiten

Redaktion

Tony Verdini

Preis

40,85 Euro

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Inhaltsangabe

Um nicht in endlosen Zusammenfassungen zu Enden werde ich nicht jedes Heft einzeln besprechen, sondern den gesamten Schuber.
Spider-Man ist immer noch bedrückt über den Tod von Captain Stacy, das schlimmste daran ist, dass seine Freundin Gwen Stacy ihn für den Mörder hält. Als Peter Parker weiß er einfach nicht wie er sich verhalten soll, er traut sich nicht ihr von seiner Geheimidentität zu erzählen.
Das führt dazu, dass die Beziehung langsam den Bach runter geht und Gwen schließlich sogar nach London zieht. Er fliegt ihr hinter her, muss allerdings als Spider-Man in Aktion treten und es kommt wieder nicht zur Versöhnung. Und wenn das alles nicht schon schlimm genug wäre kehrt auch noch sein schlimmster Feind zurück: Der gründe Kobold!

Nach dem Kampf gegen den Kobold testet Peter ein Serum, dass ihm seine Kräfte nehmen soll, so dass er wieder ein ganz normaler Mensch werden kann. Doch es passiert das Gegenteil, ihm wachsen vier zusätzliche Arme, die ihn nun wirklich wie eine Spinne aussehen lassen.
Also wie ihr sehr hat der Schuber mal wieder alles was Spidey Abenteuer brauchen: Gefühl, Action, Spannung und Bösewichte überall, wie etwa: Der grüne Kobold oder auch der erste Auftritt des Vampirs Morbius. Aber auch gegen die guten Jungs hat es unser Wandkrabbler zu tun, gleich im ersten Heft hat es zum Beispiel Iceman auf ihn abgesehen.

Außer den 12 Heften von Amazing Spider-Man enthält der Schuber noch Amazing Fantasy #17 aus dem Jahre 1996, geschrieben von Kurt Busiek. In dem Heft wird sozusagen die Geschichte zwischen Amazing Fantasy #15 (erste Spider-Man Auftritt) und Amazing Spider-Man #1 erzählt.

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Fazit

Was soll man sagen, Spider-Man in den 70igern war einfach eine Klasse für sich. Klar, die Dialoge waren vielleicht ein wenig naiv, aber das trägt eigentlich nur noch mehr zu dem Charme der alten Geschichten bei, die Spider-Man zu einem der beliebtesten und bekanntesten Superhelden gemacht haben. Das besondere an den Spidey-Geschichten ist, dass es sich nicht ganze Zeit um den Kampf zwischen Superheld und Superschurke dreht. Peter hat ziemliche Zweifel an seiner Identität als Spider-Man, was ihn sogar dazu führt seine Kräfte entgültig loshaben zu wollen und das nur, um Gwen nicht mehr anlügen zu müssen.
Die Beziehungskiste mit Gwen ist sowieso etwas ganz besonderes, obwohl Peter sie so sehr liebt kommt es immer wieder zum Streit wegen Spider-Man, da er sich nicht traut sein Geheimnis offen zu legen.
Aber keine Sorge die Superhelden-Action kommt nicht zu kurz, fast in jedem Heft kommt es zu einem knackigen Kampf.
Ein kleines Novum für diese Zeit gab es auch in den Heften: Stan Lee schrieb tatsächlich eine Geschichte über Drogen, was früher nicht sehr gerne gesehen wurde und auch ziemlich angefeindet wurde.

Abschließend ist noch zu sagen, dass kein richtiger Spidey-Fan die Komplett-Schuber verpassen sollte, hier bekommt ihr wirklich beste Superhelden-Unterhaltung geboten.

(9 Punkte)
So bewerten wir

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