Marvel

X-Men #19

(enthält US-Uncanny X-Men #394 & New X-Men #114-116)

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Text

Joe Casey & Grant Morrison

Zeichnungen

Ian Churchill & Frank Quitely

Inking

Mark Morales, Ian Churchill, Art Thibert, Tim Townsend, Dan Green & Norm Rapmund

Übersetzung

Jürgen Petz

Lettering

RAM

EVT

25. Juli 2002

Kolorierung

Avalon Studios & Hi-Fi Design

Seitenzahl

100 Seiten

Redaktion

Mark Powers

Preis

5,10 Euro

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Inhalt

Für die X-Men beginnt ein neues Kapitel, schon wieder. ;)
Aber das gleich in mehrfacher Form. Angefangen beim Namen der adjektivlosen X-Men Serie, die in New X-Men umbenannt wurde.
Beide Serien haben ein komplett neues kreatives Team bekommen, das die X-Men sofort einer Schönheitskur unterzogen hat.
Die X-Men haben ihre Superhelden-Kleidung abgelegt und modernere Uniformen angezogen.
Das Beast hat eine körperliche Entwicklung vollzogen, denn es sieht nun noch tierartiger aus.
Das Team selbst wurde stark reduziert auf Wolverine, Cyclopse, Jean, Archangel und das Beast.

In "Uncanny X-Men" müssen die X-Men gegen einen neuen Mutanten antreten, der sich zu seinem 18. Geburtstag einen kleinen Spaß erlaubt, indem er auf eine Militärbasis fährt und dort durch seine Kräfte alles verschwinden lässt, was ihm im Weg steht.

Die "New X-Men" beginnen gleich mit einem Dreiteiler. Die Evolution der Mutanten hat eine neue Stufe erreicht. Cassandra Nova befindet sich auf dieser Stufe und noch schlimmer, sie weiß, wo die Regierung ein geheimes Sentinel-Programm hatte, das selbstständig intelligente Sentinels produzieren kann, die sich an die Umgebung anpassen. Ihr Ziel: Die Vernichtung aller Mutanten. Und wie könnte man damit besser anfangen, als ganz Genosha von der Landkarte zu radieren?

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Fazit

Nichts ist mehr, wie es zuvor war und alles ist nun möglich. Morrison und Casey kennen keine Skrupel. So müssen die X-Men sein.
Seit Scott Lobdell die X-Men verlassen hat, wurde die Serie mit wenigen Ausnahmen immer schlechter. Mit dieser Ausgabe ist diese Phase zu Ende. Die beiden bestverkauften Serien des Marvel-Verlags sollten auch die besten Autoren und Zeichner bekommen. Das ist hiermit geschehen.
Die Geschichten sind fantastisch geschrieben und noch fantastischer gezeichnet.
Die X-Men haben seit Joe Madureira nicht mehr so gut ausgesehen, obwohl Churchill und Quitely fast noch besser sind als Madureira.

Jeder der Superhelden mag, muss dieses Heft gelesen haben und in seinem Schrank haben.

(10 Punkte)
So bewerten wir

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