Panini Verlag

X-Men #9

(enthält US-Uncanny X-Men #378, Cable #77, X-Men #98, X-Men Unlimeted #26)

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Text

Alan Davis

Zeichnungen

Adam Kubert, Graham Nolan

Inking

Townsend, Palmiotti

Übersetzung

Jürgen Petz

Lettering

RAM

EVT

September 2001

Kolorierung

Liquid!

Seitenzahl

100 Seiten

Redaktion

Mark Powers

Preis

9,95 DM (5,09 Euro)

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Rezension

Am Ende des letzten Heftes verschmolz Apokalypse mit Cyclops, der sich für X-Man opferte. Diese Verschmelzung bringt nun "Die Zeiten der Apokalypse" mit sich. "Die Zeiten der Apokalypse" sind im Grunde nichts anderes als Realitäten, die Apokalypse den X-Men vorgaukelt um an deren Kräfte zu kommen.
Die erste "Realität", die wir vorgesetzt bekommen handelt von den X-Men in ihrer Anfangszeit. Der Unterschied ist nun allerdings, dass die X-Men aus Beast, Iceman, Jean Grey (ok bisher normal), Storm und Gambit bestehen. Diese X-Men, unter der Führung von Xavier, haben das gleiche Ziel wie bisher auch: Das friedliche Zusammenleben von Menschen und Mutanten.
Die X-Men haben einen weiteren Mutanten gefunden, dem es zu helfen gilt, er ist die Hauptattraktion eines Zirkus und heißt Pjotr Rasputin (Colossus). Doch die X-Men sind nicht die einzigen, die hinter ihm her sind auch die Bruderschaft der Mutanten unter der Führung von Magneto hat es auf ihn abgesehen. Es kommt zum Kampf, doch Jean Grey fühlt, dass alles irgendwie anders ist und ihre Gefühle werden kurz darauf bestätigt, als Cyclops verletzt in ihre Arme fällt. Nun weiß sie, dass alles nur ein Spiel von Apokalypse ist, doch lebt Cyclops wirklich noch oder ist auch das eine Illusion? Als Xavier und die anderen ebenfalls merken, dass Apokalypse dahinter steckt löst sich die "Realität" auf bevor ihre Kräfte geraubt werden konnten und sie befinden sich wieder in Ägypten, wo alles anfing.

Und weiter geht es mit Cable, der es in den Zeiten der Apokalypse mit dem Living Monolith zu tun hat. Der Monolith unterdrückt die Menschheit, ihm entgegen stehen Cable und eine vielzahl anderer Mutanten. Nach einem überstandenen Kampf bereiten sie sich vor die Festung des Monolith zu stürmen und ihn entgültig aufzuhalten. Dieser erwartet sie allerdings bereits und der Kampf ist vorprogrammiert. Cable muss allerdings merken, dass auch diese Welt nur ein Produkt von Apokalypse war.

Das nächste Kapitel zeigt uns dann schließlich die Zukunft. In dieser Zukunft um genau zu sein im Jahre 2099 sind die X-Men nicht mehr ein kleines Grüppchen sondern eine Armee bestehend aus vielen Arten von Außerirdischen darunter auch Skrulls. Die "alten"X-Men leben immer noch durch die moderne Technik, doch mit Professor Xavier geht es langsam dem Ende zu. Er ist dabei zu sterben und er möchte nicht dass seine X-Men ihm irgendwie helfen sein Leben zu verlängern. Doch als Xavier dem Tode nahe ist, setzen sich die X-Men über seinen Willen hinweg und wollen eine Maschine, die Xavier retten könnte, mit ihren Kräften aufladen. Doch auch dies ist wieder nur ein Trick von Apokalypse. Er denkt er hätte es geschafft, doch Cyclops, der noch immer in Apokalypse zu leben scheint, verhindert schlimmeres. Als Apokalypse die Mißere merkt verschwindet er...
Als die X-Men nach all dem Trubel wieder zu Hause sind verlässt Jean Grey die Gruppe, denn sie glaubt immer noch daran dass Cyclops lebt, die anderen hingegen nicht...

In der letzten "Zeiten der Apokalypse" Story kämpfen die X-Men gegen die vier Reiter der Apokalypse, tja mehr kann man darüber eigentlich auch nicht erzählen.

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Fazit

Nach einigen recht guten und lesenswerten X-Men Ausgaben ist dieses Heft ein richtiger Langweiler. Die Zeiten der Apokalypse erscheinen mir alle, als wären sie nur Fill-In Ausgaben und nicht die Fortführung der Geschehnisse von X-Men #8. Was die letzte Geschichte (X-Men Unlimited #26) soll weiß ich bis jetzt noch nicht, diese Ausgabe ist wirklich nur vom Zeichnerischen her ansprechend, Story gibt es dabei so gut wie keine. Super, einen Kampf der X-Men gegen die Reiter der Apokalypse, aber was hat das mit der eigentlichen Geschichte zu tun? Ein Ende hat diese Story auch nicht und man bleibt im Dunkeln stehen.
Aber auch die restlichen drei Geschichten sind nicht mehr als Zwischenfüller. Wenn ihr die X-Men nicht unbedingt komplett haben wollt, dann könnt ihr diese Ausgabe getrost liegen lassen.

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