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Planet Manga 20th Century Boys #1 |
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Text Naoki Urasawa Zeichnungen Naoki Urusawa Inking - Übersetzung Josef Shenl & Matthias Wissnet Lettering Nicola Spano |
EVT 14. Februar 2002 Kolorierung - Seitenzahl 216 Seiten Redaktion Lisa P., Davide C., Josef Shanel Preis 7,95 Euro |
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Rezension Kenji Endo ist um die 30 und Besitzer eines kleinen Lebensmittel-Geschäfts. Bisher hätte er nicht damit gerechnet, dass er bald in etwas sehr Großes verwickelt sein würde. Bis zu dem Tag, als die Polizei bei ihm vorbeikommt, um ihn über einen seiner Stammkunden auszufragen, der mit seiner ganzen Familie spurlos verschwunden ist.
Als er zu dessen Haus fährt um die zwei Kästen Bier abzuholen, die dieser noch nicht bezahlt hat, fällt ihm dabei an der Hauswand ein seltsames Zeichen auf. Es ist eine Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger über einem Auge. Er weiss genau, dass er dieses Zeichen schon einmal gesehen hat, nur nicht mehr wo.
Der Leser erfährt da schon etwas mehr. Kenji hat das Zeichen nämlich selbst erfunden; zusammen mit seinen Freunden vor ca. 30 Jahren. Jeder der das Zeichen kannte, war "ein Freund". Zu der selben Zeit hat sich Kenji geschworen als Erwachsener die Welt zu retten.
Auch seine Freunde können sich nicht mehr an das Zeichen erinnern, trotzdem will es ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Kurze Zeit darauf ist in der Zeitung die Nachricht über den Selbstmord seines ehemaligen besten Freundes Donkey, der Lehrer an einer Oberschule war.
Gleichzeitig findet er in seinem Briefkasten einen Abschiedsbrief Donkeys, in dem nur steht "Erinnerst du dich noch an dieses Symbol?" mit dem Anhang des Zeichens, das Kenji schon seit Beginn des Bandes verfolgt.
Kenji, der nicht davon überzeugt ist, dass Donkeys Tod Selbstmord war, forscht weiter nach. Dabei trifft er auf Donkeys alte Klasse, die allesamt T-Shirts mit dem aufgedruckten Symbol tragen.
Diese haben die T-Shirts von einem Freund bekommen, der bei einer "Organisation" sein soll. Tatsächlich ist diese "Organisation" nichts anderes als eine Sekte, deren Anführer auch noch "der Freund" genannt wird.
Ist diese Sekte am Tod Donkeys und dem Verschwinden von Kenjis Stammkunden und dessen Familie schuld? Und was hat das Ganze mit Kenji und seinen ehemaligen Schulfreunden zu tun?
So beginnt der erste Band von 20th Century Boys.
Die Handlung wechselt dabei immer zwischen den Ereignissen in der Gegenwart, den Jugendabenteuern von Kenji und seinen Freunden, und den Handlungen des "Freundes" und der Sekte.
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Fazit Die auf deutsch erschienenen Mangas richten sich meistens an ein jüngeres Publikum oder drehen sich um Science Fiction oder Fantasy. Da ist es erfrischend, einen Manga zu lesen, der nicht in eine diese Kategorien gehört. Naoki Urasawas 20th Century Boys ist solch ein Manga.
Naoki Urasawa hat einen sehr schönen, spannenden Manga geschrieben, der durch klare und detaillierte Zeichnungen besticht.
20th Century Boys ist sicher nicht der anspruchsvollste Manga überhaupt, aber auch keiner den man Kindern schenken würde. Einen Blick sollte man in 20th Century Boys auf jeden Fall werfen, auch wenn man sonst keine Mangas liest.
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© 2001 by Stefan Zilly & Comicfanpage (www.comicfanpage.de) 20th Century Boys and all related figures are trademarks of Planet Manga © 2001 |
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