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Rezension
Der zwölfte Band der Bücher der Magie enthält 5 Geschichten, die
alle kurz vor, während und nach dem 14. Geburtstag des Magiers Tim Hunter
spielen, der die Chance hat, der größte Zauberer seit Merlin zu
werden. Zuerst verwandelt sich Tim in eine Katze und trifft auf eine
Hexe, die Männer in Tiere verwandelt. Die Hexe will Tims Freundin Molly
vor dem zukünftigen Tim bewahren, der Molly viel schreckliches antun
wird(siehe Band #7-8, 11[Abrechnungen]). Tim ist damit einverstanden, dass
die Hexe Molly und ihn vor seiner Zukunft schützt und lässt sich ein
Tattoo auf die Brust verpassen, welches ihm beim sinnlosen Gebrauch seiner
magischen Kräfte weh tun soll und tut. Als Tim an seinem 14. Geburtstag
einkaufen geschickt wird, findet er seinen Freund Jimmy in Form einer
Miniaturstatue aus Kautschuk, in die er vor kurzem verzaubert wurde, in
einem Tante Emma Laden. Nachdem er sich Jimmy gekauft hat schützt er noch
den Sohn der Freundin seines Vaters vor dem Magier Margrave, der Kindern
die Chance zur Rache an ihren Eltern gewährt. Molly ist währenddessen
zu Besuch bei ihrer Oma auf dem Lande in Nordirland. Sie erhält einen
Brief von Gwendolyne, der guten Seele im Hause Hunter. In diesem steht,
dass Tim nach einem Streit mit seinem Vater dessen Wohnung verlassen hat,
und es nicht anzunehmen sei, dass er zurück kommt. Aus diesem Grund
verlässt auch Gwendolyn das Haus, da sie dort nur wegen Tim wohnte.
Nachdem Molly den Brief gelesen hat und sich nicht sicher sein kann, ob
sie Tim jemals wieder sehen wird, taucht der Narr des Elfenreiches,
Amadan, auf. Dieser kann Molly ein wenig unterhalten, ebenso wie
sprechende Felsbrocken. In der letzten Geschichte treffen wir auf Tim,
der mit Jimmy über sein weiteres und vergangenes Leben am Strand von
Brighton nachdenkt. Er plant, zu John Constantine, dem Hellblazer, zu
gehen, da dieser Jimmy aus seiner misslichen Lage befreien und Tim noch
einiges beibringen könnte. Jedoch taucht vorher Death auf, die Jimmy mit
in ihr Reich nehmen muss. |
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Fazit
Das war wohl nichts. Hier wurde versucht, ein wenig Ruhe in die
Serie zu bringen. Allerdings passierte dies auf Kosten des magischen
Flairs, dass in diesem Band viel schwächer wirkt als in den anderen
Bänden. Können wir nur hoffen, das es die Ruhe vor dem Sturm sein wird,
und das Speed uns deswegen nicht zu lange auf die Fortsetzung warten
lässt. Da immer wieder die selben Figuren auftauchen, die jeweils ihre
eigenen Probleme haben, ist der Band absolut nichts für Neueisteiger.
Gelungen an dem Band ist wie immer die Darstellung von Tim und den
Nebencharakteren der Serie, die vollkommen zu überzeugen weiß. Alle werden
so gut wie möglich glaubhaft charakterisiert, nur Deaths Auftritt
überzeugte mich nicht. Der Auftritt von Death war in #6 um einiges
motivierter eingefädelt worden als hier. Die Zeichnungen sind klar,
märchenhaft und detailarm. Das und die markant dunkle Kolorierung
unterstützen die phantasievolle Grundatmophäre perfekt. Da mich das
Phantasievolle an dem Band diesmal nicht vollkommen zufriedenstellte,
ebenso wie teilweise die Handlung, aber die Charakterisierung und
Zeichnungen wie gewohnt perfekt waren, kann ich das Buch nur bedingt
empfehlen. Wer im Zuge des Harry-Potter-Wahns einmal diese zumeist
gelungene Comicserie probieren möchte, sollte sich lieber erstmal die
#5-11 zulegen, da man bei dieser Serie von Anfang an dabei sein sollte.
    (5 Punkte)
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