Speed Comics

Dark Blue

(enthält US-Dark Blue Graphic Novel)

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Text

Warren Ellis

Zeichnungen

Jacen Burrows

Inking

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Übersetzung

Claudia Fliege

Lettering

B-Boy

EVT

November 2001

Kolorierung

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Seitenzahl

80 Seiten

Redaktion

Bernd Kronsbein & Matthias Budde

Preis

10 Euro

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Rezension

Frank Christchurch ist Polizist. Aber kein gewöhnlicher... Doch wer jetzt glaubt, nach dieser Einleitung kommt wieder mal eine gewöhnliche Superheldenstory oder so, irrt sich gewaltig! Frank ist ein älterer, desillusionierter Cop, in dessen Stadt ein Wahnsinniger, namens Trent Wayman sein Unwesen treibt.
Gerade ist Frank dabei, mit seinen eigenen Methoden das Versteck Waymans aus einem Verdächtigen herauszuprügeln, als seine Partnerin Debbie Thorogood dazwischen kommt und ihn bewusstlos schlägt, bevor er noch jemanden umbringt.
Die nächste Station: Lou, Heroinabhängiger und zugleich Captain des Reviers. Doch es bleibt bei einer Standpauke für Frank und einem Lob für seine Partnerin. Wieder einmal enttäuscht, geht Frank nach Hause... er schläft vor dem Fernseher ein und hat einen Traum. In einer Wohnung in die er mit mehreren anderen Polizisten eindringt, gleicht es einem Schlachthaus. Überall liegen Körperteile, Leichen etc. rum. Trent Wayman schafft es gerade noch aus dem Fenster und über die Feuerleiter zu entkommen, nicht jedoch ohne Frank eine Mitteilung zukommen zu lassen: "Es sind die Drogen Mister Christchurch. Es sind immer die Drogen..." Doch da lässt Frank das Telefon wach werden. Und schon bevor er den Hörer abnehmen kann, fällt Frank ins Wasser... sein gesamtes Apartment steht unter Wasser, es gleicht einem Schwimmbad. Oder auch nicht... denn als er es geschafft hat, wieder an die Oberfläche zu kommen... liegt er auf dem Trockenen. In keiner Ecke seiner Wohnung ist auch nur ein Tropfen Wasser zu entdecken... Doch das Telefon klingelt immer noch... Am anderen Ende der Leitung ist Debbie... Auf dem Revier ist etwas vorgefallen...

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Fazit

Hm... Dark Blue lässt mich eher mit gemischten Gefühlen zurück. Die Story an sich ist ja nicht schlecht. Und auch recht spannend erzählt, aber irgendwie wollte der entscheidende Funke, den ich z.B. jedes Mal beim Lesen von Transmetropolitan habe, nicht so recht überspringen. Auch über den teilweise wirklich extremen Einsatz von Gewalt lässt sich streiten... Ich bin ja eigentlich auch kein Gegner von Gewalt in Comics oder Filmen (was aber nun nicht heißen soll, dass ich so etwas brauche...) aber in Dark Blue ist mir das ganze stellenweise vielleicht doch schon etwas zu extrem...

Zeichnerisch lässt sich sagen, dass sich alles im Bereich des annehmbaren befindet. Jacen Burrows liefert recht solide Arbeit ab. Ich glaube aber, dass das ganze Heft noch etwas besser gewesen wäre, wenn man es nicht nur bei Grautönen belassen hätte, sondern alles koloriert hätte, wie auch das Cover... aber man kann ja nicht alles haben...
Insgesamt würde ich sagen gehobener Durchschnitt.

(6 Punkte)
So bewerten wir

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