Speed Comics

From Hell #3

(enthält From Hell Kapitel 10-14 + Epilog)

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Text

Alan Moore

Zeichnungen

Eddie Campbell, Pete Mullins

Inking

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Übersetzung

Gerlinde Althoff

Lettering

Matthias Rottler/Thorsten Tag

EVT

Juli 2001

Kolorierung

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Seitenzahl

208 Seiten

Redaktion

Martin Budde & Bernd Kronsbein

Preis

32,00 DM

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Rezension

Im letzte Band sahen wir zuletzt, wie William Gull in das Haus von Mary Kelly einbrach. Kaum ist er im Haus, bringt er auch schon Mary Kelly um. Doch das ist noch nicht das Ende, denn nun dreht Gull komplett durch. Er schneidet Mary fein säuberlich auf, wie etwa ihr Gesicht und alles weitere. Bei seinem Handwerk bekommt er zwischendurch immer wieder Visionen von kommenden Tagen (unsere Zeit). Er glaubt er hätte den Frauen einen Gefallen getan, als er sie umbrachte...Am Schluss dieses letzten Mordes, verbrennt er noch das Herz und lässt die Asche im Wind davon fliegen.

Im nächsten Kapitel sehen wir, wie Mary Kelly entdeckt wird, Inspektor Abberline ist natürlich zur Stelle, doch er kann auch nichts weiter machen, als mit dem Opfer Mitleid zu haben.
Währenddessen haben wir (die Leser) teil an dem Leben eines gewissen Mr. Druitt, der eine Kricket-Mannschaft in einer Schule trainiert. Mr. Druitt ist ein Einzelgänger und hat kaum Freunde oder Vertraute. Auf dem Heimweg wird er von einem alten Bekannten angesprochen, der ihn zu einer Party einlädt. Diese Party besiegelt schließlich auch sein Schicksal. Auf der Party kommt Druitt kurz mit McNaghton ins Gespräch. Dieser McNaghton ist der Assistant Chief Constable des neuen Polizeichefs Monroe.
Die Polizei, oder besser gesagt die Mitglieder der Freimaurer hecken einen Plan aus, wie sie einen Schuldigen für die Ripper-Morde finden könnten. Da kommt Mr. Druitt ganz recht, er ist ein Einzelgänger, keiner wird ihn Vermissen und soll Selbstmord begehen. Durch einen "Freund" von Druitt schaffen sie es schließlich auch, ihn in der Themse zu ertränken.

Mr. Lees sagt von sich selbst er hätte soetwas wie eine spirituelle Gabe, mit der er sogar für die Königin arbeitet. Doch die durchschaut sein falsches Spiel und schickt ihn weg. Auf dem Weg hinaus erkundigt er sich nach der Adresse von Doktor William Gull. Frohen Mutes spaziert er daraufhin zu Inspektor Abberline, Lees erzählt ihm er wüsste wer der Ripper sei und wo er sich befindet. Nach einem kleinen theatralischen Anfall fahren Abblerline und Lees los. Und siehe da, Lees führt sie direkt zum Haus von William Gull, als sie ihn befragen, sagt Gull er wäre der Täter. Komplett verwirrt über seine Aussage gehen die beiden wieder und wissen nicht so recht was sie tun sollen. Gull ist schließlich ein angesehener Bürger und ist Hausarzt der Königin.
Als die Freimaurer davon erfahren was Gull getan hat, überlegen diese wie sie die Situation am besten lösen könnten...

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Fazit

From Hell, Band 3 ist der Abschluss einer der wohl beeindruckensten Geschichten, die ich bisher gelesen habe. Alan Moores Auffasung der Ripper-Morde ist ein genialer Mix aus Realität und Mysteriösem. Moore hat darauf geachtet, dass er gute Quellen für seine Schilderung hatte, aber zugleich auch seine eigenen Ideen mit einbrachte und daraus wurde dann ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss.
Campbell zeichnet zwar nicht schön, aber dennoch unglaublich spannungs erzeugend, vor allem der letzte Mord hat es in sich, wirklich nichts für zarte Gemüter. William Gull nimmt sein Opfer regelrecht auseinander.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, diese drei Bände haben mich wirklich zum Nachdenken angeregt und ich hab schon lange nicht mehr (oder noch nie?) so ein perfektes Comic gelesen. Ich kann den Lesern nur sagen: Bitte kauft From Hell, Qualität sollte nicht unbelohnt bleiben!

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