X-FORCE #-1
(Marvel Comics; EVT: Juli 1997; 24 Seiten; $1,95)

AUTOR: John Francis Moore
ZEICHNER: Adam Pollina
INKER: Mark Morales, Jon Holdredge und Al Milgrom
FARBEN: Marie Javins und Michael Higgins
REDAKTION: Mark Powers
LETTERING: Starkings und Comicraft

In diesem Heft begleiten wir John und James Proudstar (die späteren Warpath und Thunderbird) auf ihre Farm in Camp Verde, Arizona. Der 12jährige James versucht gerade seine Katze von einem Baum herunterzubekommen, als hinter ihm auf einmal ein Monster auftaucht. Er rennt so schnell er kann (und das ist sehr schnell) zu seinem Haus ohne nach hinten zu sehen. In dem Moment, als er nach hinten sieht, prallt er auf John. John war über 2 Jahre bei den Marines und ist jetzt endlich zurückgekehrt. Natürlich wird er sofort herzlich empfangen und es wird sofort ein großen Familienessen veranstaltet. Doch John ist nicht sehr glücklich. Bei den Marines ist vieles vorgefallen, das ihm Kopfschmerzen bereitet und nun erzählt ihm seine Mutter auch noch, dass sie Krebs hat.

Am nächsten Tag machen die beiden Proudstars einen Ausflug auf den Jahrmarkt. John trifft dort auf Michael Whitecloud. Dieser erzählt ihm, dass alle, die in Camp Verde Krebs diagnostiziert bekommen haben, die Testergebnisse in Arroyo Laborities ausgewertet bekommen haben. Er fragt John, ob er mit ihm dort einbricht, um der Sache auf den Grund zu gehen. James lässt auf der Kirmes seine Zukunft von einer Wahrsagerin voraussagen. Sie sieht Johns Tod und das Unheil das danach kommt, aber erzählt es ihm nicht.

Auf einmal bricht ein Tiger aus einem Käfig aus und greift die Leute an. Instinktiv wirft sich John auf das Tier und erwürgt es mit bloßen Händen.

Einen Tag später ist es soweit. Michael und John brechen ins Arroyo Laboritie ein. Heimlich ist auch James mitgegangen. Was sie entdecken, ist schlimmer, als befürchtet: Menschen in Reagenzgläsern. Dann gibt sich der Missetäter zu erkennen. Es war Dr. Martynec. Er hat mit Menschen, vor allem den Indianern von Camp Verde, die ganze Zeit Experimente gemacht. Anscheinend hat er auch sich selbst behandelt, denn er verwandelt sich in ein katzenartiges Vieh, genau das, das am Anfang des Heftes James attackierte. Während Michael und James fliehen, entbricht ein Kampf zwischen dem Biest und John, bis das Gebäude durch ein Funken explodiert. John entkommt ohne jeglichen Kratzer. Dr. Martynec ist spurlos verschwunden.

Enden tut alles doch in einem Happy End mit einem Basketballspiel der beiden Brüder.

FAZIT:

Ein sehr abwechslungsreiches Heft, das nicht auf Action, sondern auf zwischenmenschlichen Beziehungen beruht. Die Zeichnungen sind dabei erste Klasse. Ich kann das Heft jedem empfehlen, der mehr über die Proudstars erfahren will. Für jeden X-Men Fan dürfte es jeden Pfennig wert sein. Allen anderen würde ich aber eher davon abraten, da man schon ein bisschen etwas über John oder James wissen muss.

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